Initiative Lebenstiere e. V.                           


             

Unsere Lebenskuehe

"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"

Mit der Platzsuche für drei vor der Schlachtung bedrohten Kühen fing es an. Inzwischen gehören 70 Rinder und weitere Tiere zu uns. Da wir den nutzungsfreien Umgang mit Tieren und nicht die Tiernutzung fördern möchten, gehören hauptsächlich Tiere zu unseren Herden, die wir entweder unentgeltlich überlassen bekommen haben oder die aus aufgelösten Betrieben stammen. Es gibt sicherlich Ausnahmen, bei denen es sinnvoll ist, Tieren zu helfen, indem sie aus laufenden Betrieben ausgelöst werden. Da wir ohnehin nur begrenzte Platzmöglichkeiten haben, hahen für uns die Tiere Priorität, denen wir ohne Förderung der Tiernutzung helfen können. Wer es aus eigener Kraft zu unseren Lebenskühen schafft, zählt für uns als Ausnahmefall und darf bleiben. Denn tatsächlich sind uns inzwischen schon zwei Kühe zugelaufen. Wir freuen uns über Unterstützung durch Patenschaften für jeden unserer Schützlinge. Patenschaften sind schon ab 5 Euro/Monat möglich. Die rot markierten Rinder benötigen am dringendsten Patenschaften.

 


Lebenskühe-Hof I
Schutzhof für Lebenskühe
36166 Haunetal, Osthessen




Lilli, die Verpeilte



Lilli ist am 08. August 2011 geboren und lebt seit 2013 auf unserem Schutzhof für Lebenskühe. Die Simmentaler Färse stammt aus einem ehemaligen Milchbetrieb aus Mittelhessen. Als kleines Kälbchen war sie sehr krank. Die Frau des Bauerns päppelte sie dann aber wieder auf. Als ihr Mann beschloss, den Milchbetrieb aufzugeben, sollte Lilli zum Schlachter. Das konnten wir zur Erleichterung der Bauersfrau verhindern. Lilli ist eher schüchtern und verpeilt. Sie würde sich noch sehr über Paten freuen.

Patenschaft für Lilli übernehmen


Luna, die Neugierige



Luna ist  ist am 16. März 2011 geboren und lebt seit 2013 auf unserem Schutzhof für Lebenskühe. Sie stammt ebenfalls aus dem ehemaligen Milchbetrieb in Mittelhessen. Luna ist eine neugierige Schlabberkuh der Rasse Simmentaler Fleckvieh. Sie ist immer die Erste, die wissen will, was los ist. Luna stand auch Muh-del für unser Lebenskühe Logo. Sie ist eigensinnig, selbstbewusst und immer interessiert an Leckereien. Obendrein ist sie eine Verwandlungskünstlerin. Im Sommer ist ihr Fell ganz glatt, im Winter hat sie Löckchen.
Patenschaft für Luna übernehmen

Oskar, der Kuschelochse



Unser Kuschelochse Oskar kam am
20. November 2011
in einem Milchbetrieb im Schwabenland zur Welt, wo er im Winter in Anbindehaltung leben musste. Er ist ein schwäbischer Schlawiner und gehört zur Rasse Allgäuer Braunvieh. Die Tochter der Betreiber sollte ihn und seinen Halbbruder Anton zur Mast geben, als ihr Vater im Krankenhaus lag. Doch das brachte sie nicht übers Herz. Es begann eine Odyssee, bis wir ihn und Anton zu uns holen konnten.


Patenschaft für Oskar übernehmen

Anton, der Charmeur



Anton ist ein echter Charmeur und gehört zur Rasse Allgäuer Braunvieh. Er kam am 24. Dezember 2011 in einem schwäbischen Milchbetrieb zur Welt. Die Tochter des Bauern sollte ihn und seinem Halbbruder Oskar zur Mast geben, als ihr Vater im Krankenhaus lag. Sie brachte ihn stattdessen zusammen mit Oskar auf einen Gnadenhof. Doch  dort konnten sie nicht bleiben und so holte sie die Beiden erstmal wieder zurück in den heimischen Betrieb.Dort mussten Anton und sein Halbbruder im Winter in Anbindehaltung verharren, bis wir die Beiden zu uns holen konnten. Als wir die Ketten lösten, machte Anton Luftsprünge

Patenschaft für Anton übernehmen


Capri, die sensible Diva



Capri ist am 3. Februar 2010 in ihrem jetzigen Zuhause geboren, als hier noch ein Milchbetrieb war. Capri ist eine sehr liebevolle Kuh, die oft innig andere abschleckt, aber trotzdem sehr deutlich ihren Willen durchsetzt und sich nicht unterkriegen lässt. Capri gehört zu den Stallbewohnern, die der Händler nach Auflösung des Milchbetriebs nicht mitgenommen hat. Die damalige Lebensgefährtin des Landwirtes setzte sich für ihr Bleiben ein.

Patenschaft für Capri übernehmen


Gilda, die Goldige


Gilda ist am 18. September 2010 geboren. Sie stammt aus einem hessischen Milchbetrieb, der aufgrund eines Rinderhaltungsverbots seinen Bestand auflösen musste. Sie wurde enthornt und hat schon mindestens einen Betriebswechsel hinter sich. Am 16. Januar 2016 durfte sie in die Freiheit zu unseren Lebenskühen ziehen. Hier brachte sie am 1. September 2016 die kleine Felicitas zur Welt.

Patenschaft für Gilda übernehmen


Felicitas, das Glückskind



Felicitas ist am 1. September 2016 geboren. Lange ahnten wir nichts von ihr. Ihre Mutter Gilda kam im Januar aus der Rinderklinik zu uns. Diese teilte uns mit, dass sie definitiv nicht tragend sei.  Acht Monate später präsentierte sie uns jedoch stolz die kleine Felicitas. Felicitas ist ein kleiner Wirbelwind, versteckt sich gerne und hüpft furchtlos zwischen den Großen herum. Inzwischen hat sich sich mit unserer wilden Emmy angefreundet. Die Beiden sind fast immer im Doppelpack unterwegs und machen  gemeinsam die Weiden unsicher.
Patenschaft für Felicitas übernehmen

Emmy, die Ausreißerin



Das ist unsere kleine Emmy. Sie ist am 15. April 2014 geboren. Emmy hatte es an ihrem vorherigen Platz nicht übel. Allerdings sollte sie auf dem Teller landen. Das passte der eigensinnigen kleinen Kuh ganz und gar nicht. Also beschloss sie sich auf die Suche nach einem Lebensplatz zu machen. Sie riss aus und lief zwei Wochen durch den Wald bis sie bei den Lebenskühen angekommen war. Sie mogelte sich dazu und beschloss nun auch eine Lebenskuh zu sein.

Patenschaft für Emmy übernehmen

Neuer Lebenskühe-Hof:
Diebel Ranch
36110 Schlitz, Osthessen




Gunni, der Vorsichtige



Das ist der Gunni. Er ist am 19. Juni 2018 in einem Milchbetrieb geboren. Der Kleine ist eine Mischung aus Allgäuer Braunvieh und Holstein Friesian. Er sollte ursprünglich ein Mädchen und später eine Milchkuh werden. Hat nicht geklappt. Aus einem Bullenkälbchen wird niemals eine Milchkuh. Daher war er für den Bauern unbrauchbar. Ihm drohte die Tötung noch im Kälbchenalter. Der Landwirt wollte ihm eine Chance geben und wendete sich an einen befreundeteten Verein. Der Verein fragte bei uns an und da wir noch ein Plätzchen frei hatten, zog der Kleine am 06. Juli 2018 bei uns ein.  

Patenschaft für Gunni übernehmen 


Ronja Rambazamba


Ronja Röschen ist eine gelunge Mischung aus Highlandrind und Limousin. Sie ist am 10. Juni 2018 geboren. Kurz nach ihrer Geburt, büchste ihre Herde aus der Weide aus. Die Kleine verpasste den Anschluss. Die Herde war schon wieder zurück im Zuhause, die Kleine blieb aber vorerst verschwunden. Eine Familie fand sie drei Tage später völlig dehydriert und voller Maden im Feld. Sie päppelten sie mühsam auf, doch sie brach immer wieder aus. Sie wollte nicht allein sein. Da passte es gut, dass wir gerade eine Spielgefährtin für Gunni gesucht hatten. Kälbchen sollten nicht allein aufwachsen und so zog die Kleine bei uns ein. Sie hat den Kopf voller Einfälle und steckt voller Temperament. Die Finder-Familie nannte sie Röschen. Da sie bei uns aber erstmal voll aufdrehte, und herumsprang wie eine kleine Räubertochter, haben wir ihren Namen etwas ergänzt

Patenschaft für Ronja Röschen Rambazamba übernehmen
  


Little Lisbet 



Lisbet will leben! Sie ist am 24. Mai 2017 geboren. Aussortiert zur Tötung – so stand die Kleine beim Schlachthändler. Ganz verloren, verdreckt und total mager. Sie soll laut Pass ein Schottisches Hochlandrind sein. Unsere Freunde von der White Paw Organisation e.V. entdeckten sie und schickten einen Hilferuf. Lisbet ist durch die frühere Vernachlässigung in ihrer Entwicklung zurück und daher nicht größer als die ein Jahr jüngeren. Sie holt jetzt einiges auf.

Patenschaft für Lisbet übernehmen

Dori Dreizehn



Dori Dreizehn ist am 23. Juli 2019 in einem Milchbetrieb zur Welt gekommen. Dort kümmerte sich Lori um sie, die im Rahmen ihres Landwirschaftsstudiums ein Praktikum dort machte. Der Betrieb wollte die schwarzbunten Holstein-Kühe aussortieren, aber der Händler wollte die kleine Dori nicht mitnehmen, weil sie zu klein war. Lori setzte sich für die Kleine ein. Sie kannte unseren Verein bereits, weil sie schon eine Patenschaft bei uns hat und überzeugte uns Dori aufzunehmen. Dori ist wahnsinnig lieb, verschmust und sanft.
Patenschaft für Dori übernehmen


Zaza Zähnchen



Zaza Zähnchen ist am 19. September 2019 in einem Milchbetrieb zur Welt gekommen. Weil ihre Zähnchen schief gewachsen sind, landete sie beim Schlachthändler. Dabei kann sie trotz der Fehlstellung wunderbar futtern. Außerdem kann sich durch den natürlichen Zahnwechsel noch viel tun. Sie sieht frech aus, mit ihrem vorstehenden Zahn und ist zwar für ihr Alter sehr klein, aber schon sehr selbstbewusst.

Patenschaft für Zähnchen übernehmen 

Piroschka



Piroschka ist am 14. November 2019 in einem Milchbetrieb im Erzgebirge geboren. Ein befreundeter Verein fand sie beim Schlachthändler. Auf ihrem zierlichen Körper begann sich Kälberflechte auszubreiten. Der andere Verein fand einen Lebenshof, der sie aufnehmen wollte. Allerdings nicht mit der hochansteckenden Flechte. Daher kam sie erstmal zu uns in Quarantäne. Wir pflegten Piroschka und sie fasste Vertrauen. Doch der andere Hof zog seine Platzzusage zurück. Für uns ist es unvorstellbar sie nun wieder zum Händler zu bringen. Also hoffen wir nun, Paten für die Kleine zu finden, damit sie bleiben kann.
Patenschaft für Piroschka übernehmen
       

Lotti, die Sanfte



Lotti ist am 16. Juni 2008 in einem Milchbetrieb geboren. Nachbarin Anne hat sie von Anfang an begleitet und gepflegt. Lotti war immer lieb, sanft und geduldig, obwohl ihr alle Kälber abgenommen wurden. Als ihre Menschenfreundin Anne schwer erkrankte, war ihr letzter und einziger Wunsch, Lotti vor dem Schlachter zu retten. Der Bauer war nicht bereit ihr Lotti zu geben, sondern bestand auf die Schlachtung. Zum Glück konnten wir die sanfte Kuh über Umwege dennoch retten und Anne damit ihren letzten Wunsch erfüllen. Jetzt fehlen uns jedoch noch Patenschaften.    

Patenschaft für Lotti übernehmen

Eefje, die Sensible



Eefje ist in einem Milchbetrieb geboren. Sie wurde direkt nach der Geburt von ihrer Mutter getrennt und verbrachte ihre ersten Lebenswochen in einem Kälberiglu. Als sie im Alter von sechs Wochen  aufgrund einer Sprunggelenksentzündung zu lahmen begann, bat der Landwirt den Tierarzt, die Kleine einzuschläfern. Der Tierarzt wendete sich an uns. Er sah gute Heilungschancen für Eefje. So bekamen wir sie geschenkt. Inzwischen läuft sie immer besser und ist eng mit Noelle befreundet.   
Patenschaft für Eefje übernehmen

Miss Sophie, die ältere Dame



Miss Sophie ist am 16. April 2001 geboren. Die meiste Zeit ihres Lebens verbrachte sie  angekettet in einem dunklen Stall. Die letzten zwei Jahre davon ganz alleine. Das Veterinäramt versuchte beim Landwirt Verbesserungen für sie zu erwirken. Vergeblich. So entschieden sie sich für eine Beschlagnahmung. Die engagierte Amtsveterinärin fragte uns nach einem Lebensplatz statt sie zum Schlachter zu geben. Miss Sophie kam mit mangelhaften Klauen, Parasiten sowie mit aufgescheuerten und wunden Stellen bei uns an. Nun erholt sie sich und staunt darüber, wie viel diese Welt außerhalb des Stalls zu bieten hat.
Patenschaft für Miss Sophie übernehmen 

Nelson, der kleine Kämpfer



Nelson ist am 31. Januar 2017 in einem Milchbetrieb geboren. Dort fanden wir ihn in einem furchtbaren Zustand. Das eine Auge war so stark entzündet, dass der Kleine es nicht öffnen konnte. Am ganzen Körper hingen Hautfetzen herab. In Milchbetrieb überlegten sie, wie das Leben des wenige Wochen alten Kälbchens nun beendet werden könnte.Wir holten ihn zu uns. Er kämpfte trotz seiner vielen Wunden tapfer, zeigte eine unbändige Lebensfreude und trank mit Appetit seine Milch. Auf einem Auge ist er blind geblieben, hat sich aber ansonsten wieder sehr gut erholt.

Patenschaft für Nelson übernehmen

Sansa, die Hochleistungssportlerin



Sansa ist am 13. Oktober 2005 geboren. Ihre 15 Lebensjahre verbrachte Sansa in einem Laufstall auf Spaltenboden. 11 Kälber hat sie geboren, von denen sie keines aufziehen durfte. Sie gab als Hochleistungsmilchkuh über 100.000 Liter Milch. Ihr letzter Weg führte zum Schlachter. Dank überwältigender Unterstützung konnten wir ihre Tötung verhindern und sie zu uns holen, damit Sansa das erste Mal in ihrem Leben über eine Weide sausen und frisches Gras rupfen kann.

Patenschaft für Sansa übernehmen



Neuer Lebenskühe-Hof:
Angus-Lebenshof Aulatal
36280 Oberaula, Osthessen


Ulla, die Zarte



Das ist Ulla. Sie ist am 21. Juni 2012 geboren. Davor lebte sie in einem Biomilchbetrieb. Sie konnte dort keines ihrer Kälber behalten und hatte einen sehr schweren Stand. Der Stall war sehr eng und sie war eine der wenigen unbehornten Kühe zwischen Behornten. Im Wettstreit um die besten Futterplätze, bekam sie Stöße, Tritte und Schubser. Die anderen haben sie sogar übers Fressgitter geworfen. Der Landwirt suchte daher einen guten Platz für sie. Voller Beulen und Kratzer kam sie bei uns an. Die Angus-Herde hat sie direkt gut aufgenommen.

Patenschaft für Ulla übernehmen 

Rudi, die Rennsemmel



Das ist der kleine Sausebraus Rudi. Er ist am 1. Januar 2018 geboren. Seine Mama ist die hübsche Anguskuh Rosarot. Als Angusrind ist Rudi genetisch hornlos. Rudi war den Großteil seines ersten Lebensjahres noch im alten Anbindestall an einer Kette fixiert. Auf der Weide zeigt er nun, wie viel Bewegungsdrang in ihm steckt. Wir haben seinen Anbindestall zu einem Laufstall mit angrenzender Freilauffläche umgebaut, damit er nie wieder an die Kette muss. Auch haben wir ihn kastrieren lassen und ihm ein langes Leben zusammen mit seiner Mutter und seiner Herde zu ermöglichen.

Patenschaft für Rudi übernehmen 


Rosarot, die Fürsorgliche



Das ist Rudis Mama Rosarot. Sie ist am 19. Dezember 2013 geboren. Sie hat ganz rotes Fell und ist nur unterm Bauch weiß. Bisher war sie jeden Winter im alten Anbindestall an einer Kette fixiert.    Wir haben sie nun mit ihrem Sohn auf die Sommerweide gelassen, was sie sehr genießt. Sie soll nie wieder an einer Kette fixiert werden und auch auf keinem Teller landen. Um ihr ein langes und gutes Leben zu ermöglichen, braucht sie noch Paten.
 
Patenschaft für Rosarot übernehmen
 

Helena, die Glanzvolle



Helena bedeutet übersetzt die "Glänzende". Tatsächlich glänzt ihr Fell lackschwarz. Helena ist am 28. Juni 2016 geboren. Sie und ihre beste Freundin Johanna sind unzertrennlich. Helena hat sich wahnsinnig gefreut, als wir sie aus dem alten Anbindestall losgekettet und auf die Weide gelassen haben. Jetzt ist der Hof ein Lebenshof und der Anbindestall ein Laufstall mit Freilauf. Sie soll nie wieder angekettet werden. Wir hoffen sehr, noch Paten zu finden, die ein Herz für diese süße Schmusekuh haben.
Patenschaft für Helena übernehmen  


Roswita, die gute Freundin



Das ist die Anguslady Roswita. Sie ist am 11. Dezember 2014 geboren. Sie ist die beste Freundin von Rosarot. Nun haben wir sie auf die Sommerweide gelassen, wo sie sich gemeinsam frei bewegen können. Die Vermutung, dass sie bei ihrer Rettung neues Leben in sich trug, bestätigte sich.  Wir haben den Anbindestall zu einem Laufstall mit angrenzender Freilauffläche umgebaut, damit sie ihr Kälbchen Robin in Freiheit aufziehen kann.

Patenschaft für Roswita übernehmen 


Robin, der Schüchterne



Robin ist der Sohn von Roswita. Er kam am  15. Dezember 2018 zur Welt. Voller Neugier beschnuppert er alles, ist aber noch sehr vorsichtig. Gut, dass er schnell zu seiner Mama flüchten kann, wenn ihm etwas unheimlich ist. Robin hat das Glück als Lebenskälbchen auf die Welt gekommen zu sein und bei seiner Mutter aufwachsen zu dürfen. Der Nachteil daran ist, dass kaum jemand helfen möchte, ein Kälbchen zu unterstützen, was von Anfang an behütet aufwachsen darf. Doch ganz ohne Patenschaften schaffen wir es nicht, dauerhaft seine Versorgung zu sichern. Nur gemeinsam sind wir stark. 

Patenschaft für Robin übernehmen


Bulli, der rote "Bulle"



Das ist Bulli der eigentlich viele Nachkommen zeugen sollte. Er ist am 10. September 2016 geboren. Da wir nicht züchten wollen, hat der Landwirt versucht ihn weiter zu vermitteln. Momentan braucht aber keiner einen Bullen und letztendlich würde sein Weg dann früher oder später doch noch zum Schlachter führen. Sollte Roswita schwanger sein, wäre er außerdem der Papa. Bulli ist eine absolut sanfte Seele. Inzwischen ist er ein Ochse und wir hoffen genug Paten für ihn zu finden, um ihm dauerhaft ein freies Leben mit seiner Herde zu ermöglichen. Wir wünschen uns noch Patenschaften für ihn.
Patenschaft für Bulli übernehmen

Johanna, die Liebevolle


 

Johanna ist eine Mischung aus Angus und Holstein-Friesian. Sie ist nicht komplett schwarz, sondern hat unterm Bauch einen weißen Fleck. Johanna ist am 19. Juli 2016 geboren. Sie hat viel Temperament, freut sich aber trotzdem immer über Streicheleinheiten. Dann kann sie auch ganz ruhig sein. Sie ist meistens mit ihrer besten Freundin Helena unterwegs oder an der Seite ihres sanften Freundes Bulli zu finden. Johanna verbrachte den Winter immer im Anbindestall, bevor der Hof zum Lebenshof wurde. Nun soll sie nie wieder angekettet werden.
Patenschaft für Johanna übernehmen

Roxana, die Lebhafte



Roxana ist die Tochter von Rosarot und die große Schwester von Rudi. Sie ist am 6. Januar 2017 geboren. Roxana ist eine wilde, kleine Hummel. Außerdem ist sie neugierig und schaut sich immer alles genau an. Dabei entgeht ihr nichts. Sie findet es auf der Weide viel spannender als im Stall zu stehen. Hier kann sie ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen. Wie die anderen Angusrinder ist auch Roxana genetisch hornlos.                    

Patenschaft für Roxana übernehmen   

Brittago, die Pfiffige



"Ich wünsche mir so sehr, dass ich wenigstens Brittago retten kann", schrieb uns die elfjährige Ava.  Ava kennt Brittago schon, seit ihre Lieblingskuh auf der Welt ist. Ihr Onkel löste seinen Milchbetrieb auf und Brittago drohte die Schlachtung. Nun hatte sie große Angst um ihre Brittago. Die kleinwüchsige Kuh mit dem Unterbiss ist ihr sehr ans Herz gewachsen. Wir holten Brittago zu uns und sie fügte sich gleich in die Herde ein. Brittago ist eine wirklich süße, schmusige Kuh. Durch ihr Handicap futtert sie etwas langsamer als die anderen. Doch das stört sie nicht. Sie nutzt es aus, wenn die anderen abgelenkt sind, um sich Zusatzportionen Heu zu sichern.           

Patenschaft für Brittago übernehmen   

Neuer Lebenskühe-Hof:
Hofgut Neuenstein

36286 Neuenstein, Osthessen



Lotte, die alte Kuhmama



Das ist Kuhmama Lotte. Sie ist am 26. März 2001 geboren, hat also schon ein stolzes Alter erreicht. Sie gehört zur Rasse "Deutsches Braunvieh, alte Zuchtrichtung". Ihre Retterin hat sie 2005 einem Bauern abgekauft, der sie schlachten wollte, obwohl sie tragend war. Lotte ist eine wunderbare Kuhmama. Nachdem sie ihren Sohn Linus fünf Jahre hat trinken lassen, nahm sie auch die Kälbchen Zappa und Ruthie unter ihre Fittiche. Sie ist sehr ruhig und kann nun in Würde ihr Leben genießen.
Als ihre Retterin 2018 unverschuldet den Hof verlor und uns verzweifelt um eine Chance für ihre Schützlinge bat, konnten wir dank vieler Unterstützer helfen und sie auf unseren Lebenshof holen.
Patenschaft für Lotte übernehmen   

Linus, der Sohn von Lotte



Das ist Schmusebär Linus. Er ist am 28. März 2006 geboren. Seine Mama Lotte wäre fast mit ihm im Bauch geschlachtet worden. Er gehört zur Rasse "Deutsches Braunvieh, alte Zuchtrichtung". Linus hatte das Glück bei der Retterin seiner Mutter das Licht der Welt zu erblicken. Er hängt an Mama Lotte. Schließlich hat sie ihn fünf Jahre trinken lassen. Linus ist sehr ruhig und liebt es gestriegelt zu werden. Als seine Retterin 2018 unverschuldet den Hof verlor und uns verzweifelt um eine Chance für ihre Schützlinge bat, konnten wir dank vieler Unterstützer helfen und ihn auf unseren Lebenshof holen.
Patenschaft für Linus übernehmen   

Zappa, der Stürmische


 

Das ist Zwilling Zappa - Er ist zusammen mit seiner Schwester Ruthie am 16. April 2015 geboren. Zappa ist eine Mischung aus Jersey und Holstein-Friesian. Der Bauer wollte ihn und seine Schwester kurz nach der Geburt "entsorgen." Sie waren ihm zu klein. Der Tierarzt brachte die Zwillinge deshalb zu Lotte und Linus. Inzwischen ist Zappa groß und stark und sehr übermütig. Als seine Retterin 2018 unverschuldet den Hof verlor und uns verzweifelt um eine Chance für ihre Schützlinge bat, konnten wir dank vieler Unterstützer helfen und ihn auf unseren Lebenshof holen.
Patenschaft für Zappa übernehmen  

Ruthie, die Freudige



Ruthie, die kleine Schwester 
Das ist Ruthie, die Zwillingsschwester von Zappa - also ebenfalls am 16. April 2015 geboren. Ruthie ist die gelungene Tochter eine Jerseykuh und eines Holstein-Vaters. Der Bauer wollte sie und ihren Zwillingsbruder jedoch kurz nach der Geburt "entsorgen." Sie waren ihm zu klein und außerdem ist Ruthie als Schwester eines männlichen Zwillings unfruchtbar. Der Tierarzt brachte die Zwillinge deshalb zu Lotte und Linus. Inzwischen ist auch Ruthie gewachsen und voller Lebensfreude.
Als ihre Retterin 2018 unverschuldet den Hof verlor und uns verzweifelt um eine Chance für ihre Schützlinge bat, konnten wir dank vieler Unterstützer helfen und sie auf unseren Lebenshof holen.

Patenschaft für Ruthie übernehmen  

Monja, die sanfte Mutter




Das ist Monja. Sie ist am 16. Juni 2012 in einem hessischen Milchbetrieb geboren und brachte dort auch ihre Tochter Lina zur Welt. Die Tochter des Bauern fragte an, ob wir Monjas Kalb aufnehmen können, weil es nur eingeschränkt sehen kann. Sie erzählte uns, wie sehr sich die Kleine an ihrer Mutter Monja orientiert. Da war für uns schnell klar, wenn wir das Kalb aufnehmen, dann auf jeden Fall zusammen mit Mama Monja. Noch immer haben beide eine enge Verbindung. Monja ist einfach nur sanftmütig und lieb. Zudem hat sie eine schier grenzenlose Geduld.                                    Patenschaft für Monja übernehmen 

Lina, die kleine Rabaukin



Das ist Lina. Sie ist am 25. März 2016 als Tochter von Monja in einem hessichen Milchbetrieb geboren. Anders als in anderen Betrieben, durfte sie dort Zeit mit ihrer Mutter verbringen, obwohl diese gemolken wurde. Von Anfang an fiel bei ihr eine Sehschwäche auf. Wenn sie auf der Weide den Kontakt zu ihrer Mutter verlor, rannte sie durch den Zaun. Sie orientierte sich sehr stark an Mama Monja. Die Tochter des Bauern hatte Bedenken, dass sich ihre Sehschwäche auf künftigen Nachwuchs vererbt. Damit war sie nicht dazu geeignet irgendwann eine Milchkuh zu werden. Die Bauerstochter fragte daher an, ob sie bei uns einziehen könnte. Als wir von Linas enger Verbindung zu Ihrer Mutter erfuhren, war klar, dass Mama Monja auch mitkommt. Noch immer sind Beide unzertrennlich, auch wenn Lina viel Unsinn im Kopf hat.

Patenschaft für Lina übernehmen

Lebenskühe-Hof II:

Stoppels Offener

Lebenshof
Haunetal, Osthessen


Mona, die junge Mutter



Die sanfte Charolais-Mischlingskalbin ist am 26. März 2015 geboren. Im Alter von 14 Monaten stand sie bereits auf dem Schlachttransporter. Sie war im achten Monat tragend. Da "Monchen" selbst noch so jung und so klein war, gab es nur die Option Kaiserschnitt oder Schlachter. Ihr Vorbesitzer hatte sich für Letzteres entschieden. Wir bekamen einen Anruf vom Fahrer des Transporters, mit der Bitte um Hilfe. Wir übernahmen sie kurzerhand. Am 9. Juni holten wir ihr Kälbchen Emilio dann per Kaiserschnitt auf die Welt.
Patenschaft für Mona übernehmen 

 Emilio, der Wonneproppen



Monas Kälbchen Emilio kam am 9. Juni 2016 per Kaiserschnitt bei uns zur Welt. Seine Mutter stand schon mit ihm im Bauch auf der Sammelstelle des Schlachthofs. Da er so groß und kräftig ist, seine Mutter aber noch sehr jung und klein, war eine normale Geburt nicht möglich. Emilio macht sich gut, genießt es, von seiner Mutter abgeschleckt und von uns gekrault zu werden. Er hat das Gemüt seiner Mutter geerbt und ist total entspannt und lieb.

Patenschaft für Emilio übernehmen 

Lieschen, die Genießerin



Lieschen wohnte schon auf Stoppels Offenem Lebenshof, bevor dieser zum Lebenshof wurde. Sie ist am 6. Mai 2005 geboren und lebt bei der Hofleiterin Marion. Lieschen wurde bei ihren ehemaligen Vermietern auf ein Pferd fehlgeprägt, weil ihre Mutter eine Euterentzündung hatte. Marion konnte sie dem Viehhändler in letzter Sekunde vom Schlachttransporter herunter abschwatzen. Ihr letztes Kalb, Lola, lebt heute noch mit Lieschen zusammen.
Patenschaft für Lieschen übernehmen

Lola, die Willensstarke



Lola ist die Tochter von Lieschen. Sie ist am 25. Juni 2012 geboren und wird sich nie von ihrer Mutter trennen müssen. Auch sie lebte bereits auf Stoppels Offenem Lebenshof, bevor dieser zum Lebenshof wurde. Lieschens Euter war so dick und hing so tief, dass Lola erst gar nicht alleine trinken konnte. Dank des Durchhaltevermögens der lieben Nachbarn und der Nuckelflasche für die ersten Tage hat es dann aber doch geklappt. Lola hat sich zu einer echten Schmusekuh entwickelt, die aber auch zeigt was sie will.
Patenschaft für Lola übernehmen

Barny, der Verschmuste



Barny ist am 8. Januar 2015 geboren. Er sollte nicht älter als 14 Tage alt werden. Ab diesem Alter ist es erlaubt Kälber zu transportieren. Es wäre eine Fahrt in den Tod geworden. Barny war zu klein für die Mast. Eine Mitarbeiterin setzte sich für ihn ein und so konnten wir ihn übernehmen. Damit er unter Gleichaltrigen aufwächst, kam er zunächst in den Rinderkindergarten eines befreundeten Vereins.  Nachdem ihm seine früheren Gefährten über den Kopf gewachsen sind, haben wir ihn im Oktober 2016 auf Stoppels Offenem Lebenshof geholt, wo er nun in einer Herde ebenfalls kleinwüchsiger Rinder lebt. 
Patenschaft für Barny übernehmen

Layla aus der Dunkelheit


Foto: Astrid Weber Fotografie


Layla ist am 28. Februar 2016 geboren. Sie wollte aus der Dunkelheit ausbrechen. Layla ist in einem Milchbetrieb geboren, wo sie in einem kleinen, dunklen Verschlag lebte. Marion, die Leiterin von Stoppels Offenem Lebenshof, sollte nach Laylas Ausbruch beim Einfangen helfen. Sie half mit sie wieder in ihren Verschlag zu bringen. Wenige Tage später ging sie zu dem Landwirt und überzeugte ihn davon ihm die Kleine zu überlassen. Layla musste drei Wochen in Quarantäne, weil sie so krank war. Nun geht es ihr gut. Sie hat sich mit Barny angefreundet und liebt es mit ihm über die Weide zu toben.   
Patenschaft für Layla übernehmen

Ava, das Frühchen


Foto: Astrid Weber Fotografie


Die kleine Ava ist ein Frühchen und kam am 25. Juli 2016 als Zwillingskälbchen auf die Welt. Ava, bedeutet übersetzt "Stärke". Und das ist unser kleines Mädchen, denn anfangs standen die Chancen, dass sie überlebt, nicht gut. Sie war kaum größer als ein Rehkitz, hatte zudem Lungenprobleme, die aber nun der Vergangenheit angehören. Ihr damaliger Zustand war der Grund, dass der Landwirt Ava an eine junge Nachbarin verschenkte, die sie erstmal aufpäppelte. Ihr Zwillingsbruder ging vermutlich in die Mast und lebt nicht mehr. Weil Ava bei der Nachbarin alleine war, suchte sie ein neues Zuhause. Am 5. November 2016 ist sie bei uns eingezogen.
Patenschaft für Ava übernehmen

Lady Matilda, die Zugelaufene



Die hübsche Galloway-Kuh ist am 
12. August 2007 geboren und damit die Älteste der Truppe. Die Süße stand auf einmal bei den anderen Lebenskühen, nachdem sie von einem Nachbarbauern abgehauen war. Sie hatte gerade ihr Kalb verloren und war ganz verstört. Ihr Schlachttermin stand bereits fest. Zum Glück halfen viele Kuhfreunde die Auslösesumme für sie rechtzeitig zusammen zu kriegen und der Bauer überließ uns seine schwarze Schönheit. Sie ist nun auch eine Lebenskuh. 
Patenschaft für Lady Matilda übernehmen  

Elsa, die Selbstbewusste    



Elsa ist am 17. Januar 2011 geboren. Sie hat sich von einer schüchternen Schönen zu einer selbstbewussten Kuh entwickelt. Sie stammt aus einem ehemaligen Milchbetrieb in Mittelhessen und sollte wegen Betriebsaufgabe geschlachtet werden. Elsa wurde von einem befreundeten Verein, der "Vegetarischen Initiative e. V.", ausgelöst und ist dadurch auch zu einer Botschafterin für einen bewussteren Umgang mit unserer Mitwelt geworden. Durch ein Handicap an ihrer Klaue braucht sie besondere Zuwendung und genießt das sehr.
Patenschaft für Elsa übernehmen



Lebenskühe-Hof III
Arche Schloßberg

Niederaula, Osthessen    


Purzel, die dunkle Schönheit



Purzel ist am 19. September 2012 geboren. Sie lebte in einem Gießener Milchbetrieb und wurde von der Freundin des Bauern mit der Flasche aufgezogen. Als der Betrieb zum Jahresende 2015 schließen musste, wünschten sich die Betreiber einen Lebensplatz für sie. Daher haben wir sie übernommen. Purzel ist eine Mischung aus Holstein-Friesian und Pinzgauer und hat daher eine faszinierende Fellzeichnung. Sie ist selbstbewusst und braucht eine Weile, bis sie Vertrauen fasst.  
Patenschaft für Purzel übernehmen

Maggie, unser Sausewind



Maggie wurde am 9. März 2015 in einem Gießener Milchbetrieb geboren. Sie ist vollkommen schwarz ohne Abzeichen. Als der Betrieb zum Jahresende 2015 den Bestand auflösen musste, sollte sie getötet werden. Wir haben sie daher zu uns geholt, wo sie ihr Leben frei von Nutzung genießen darf. Maggie ist zwar klein, dafür aber frech und selbstbewusst.
Patenschaft für Maggie übernehmen

Marjorie, die Nachlaufkuh



Marjorie ist am 13.August 2012 geboren. Sie lebte in dem Gießener Milchbetrieb, der aufgrund eines Rinderhaltungsverbots aufgelöst wurde. Beim ersten Gang durch den Stall lief sie unserer Vorsitzenden Julya immer nach und stupste sie an. Daraufhin bekam sie den Beinamen "Nachlaufkuh" und das Versprechen, dass wir sie da rausholen. Drei Monate nach ihrer Rettung, brachte sie ihr süßes Kälbchen Sunny zur Welt.                                     Patenschaft für Marjorie übernehmen 

Sunny, unser Sonnenschein



Am 10. April 2016 erblickte Sunny das Licht der Welt. Sunny wurde gerettet als sie noch im Bauch ihrer Mutter Marjorie war, die tragend geschlachtet werden sollte. Sie kann auf einzigartige Weise ihre Nase kräuseln und ist dank der Milch ihrer Mutter kugelrund. Weil es gerade bei Kühen so etwas Besonderes ist, dass Mutter und Kind ihr Leben lang zusammen bleiben können, vergeben wir auch Mutter und Kind Patenschaften.
Patenschaft für Sunny übernehmen  

Sissi, die Schmusekuh



Sissi ist am 27. Februar 2014 in einem Milchbetrieb geboren. „Diese krumme Kuh taugt nichts, die kann an den Haken!“ tönte der Milchbauer. Tatsächlich war diese kleine Kuh, über die er so redete, krumm und mager. Als unser Hofmanager sie sah, beschloss er sie zu übernehmen und päppelte sie auf. Tatsächlich hat der vorherige Landwirt Sissy deutlich unterschätzt. Von wegen sie taugt nichts. Wer auf der Suche nach dem nächsten Bäcker ist, müsste ihr nur folgen. Mit ihrer Vorliebe für Backwaren, ist es für sie ein Leichtes die nächste Bäckerei zu finden. Sie übernahm außerdem die liebevolle Betreuung von unsere Kleinen "Sunny" und "Maggie", bis diese aus dem Gröbsten raus waren. Sissi ist außerdem die schmusigste Kuh, die wir uns denken können. 
Patenschaft für Sissi übernehmen

Franzi Pünktchen



Franzi ist am 9. Februar 2016 in einem Milchbetrieb geboren. Der Fahrer eines Tiertransporters kontaktierte uns wegen einer Kuh auf seiner Ladefläche. Franzi war in ihrem Herkunftsbetrieb wegen einer leichten Bänderdehnung aussortiert worden, die sie sich bei einem Sturz auf deren rutschigem Spaltenboden zugezogen hatte. Der Fahrer sollte sie zu einer Sammelstelle bringen, von wo aus sie in einen Großtransport umgeladen und zum Schlachthaus gefahren werden sollte. Da sie aber auf rutschigem Boden nicht sicher stand, hatte der Fahrer die Befürchtung, dass sie auf dem Großtransport fallen und unter die Füße der anderen Rinder geraten könnte. Er bat uns also um Hilfe. Dank einer überwältigenden Solidaritätswelle konnten wir den Weitertransport verhindern und sie zu uns holen. Auf Stroh und Spänen bewegt sie sich sicher und sie wird nie wieder auf Spaltenboden stehen müssen.
Patenschaft für Franzi übernehmen

Lebenskühe-Hof IV:
Lebenshof Schlitzerland

Schlitz, Osthessen


Monday, die Herzensbrecherin



Monday ist am 13. April 2015 geboren. Sie stammt aus dem Gießener  Betrieb, der aufgrund eines Rinderhaltungsverbots schließen musste. Die Organisation "Vergessene Vierbeiner" setzte sich für sie ein. Nachdem wir zusagten, dass Monday bei uns einziehen darf, stellte sich heraus, dass sie doch schon einem Nutzbetrieb versprochen war. Doch der Bauer bequatschte den Interessenten erfolgreich, damit sie doch noch einen Lebensplatz bei uns bekommen konnte.                          Patenschaft für Monday übernehmen

Lykka, die Sensible



Lykka ist am 27. September 2014 geboren. Lykka ist schwedisch und bedeutet Glück. Sie wurde in dem Gießener Milchbetrieb geboren, der schließen musste. Dank der Zusammenarbeit mehrerer Aktivisten konnte sie ausgelöst werden. Die Fotografin Astrid Weber und die Organisation "Vergessene Vierbeiner" setzten sich besonders für sie ein und wir sagten daher ihre Aufnahme zu. Lykka hat ein feines Gespür, für Stimmungen und kommt zum Trösten, während sie sonst eher wenig Menschenkontakt sucht.
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Lucky Leni, die Schmusebacke



Die rotbunte Lucky ist eine verkuhschelte Schmusebacke, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt. Sie ist am 5. Februar 2015 geboren. Noch vor Vollendung ihres zweiten Lebensjahres sollte sie auf dem Teller landen. Genau dafür hatte sie ein Landwirt vom Kälbermarkt geholt. Doch zwei Familien aus dem Ort freundeten sich mit ihr an und schlossen sie ins Herz. Sie holten sie aus dem Maststall mit Spaltenboden und zäunten ein Stück Wiese für sie ein. Für sie war es unvorstellbar, dass sie aufgegessen werden sollten. Doch dort konnten sie nicht bleiben. Am 23. Oktober 2016 konnte Lucky in die Lebensoase Burghaun einziehen. Patenschaft für Lucky Leni übernehmen

Noelle, unser Waisenkalb



Noelle ist am 18. Dezember 2016 bei uns eingezogen. Noelle drohte bereits im Alter von vier Wochen kurz vor Weihnachten die Schlachtung. Wir haben sie Noelle genannt, weil das eine Bezeichnung für Weihnachten ist und wir hofften, dass sie bei unseren Lebenskühen mit ihrer Mama Weihnachten feiern kann. Das haben wir geschafft. Noelle zog mit Mama Noemie bei uns ein und die beiden hatten ein gemeinsames Weihnachtsfest. Leider kam Mama Noemie schon sehr geschwächt in einem schlimmen Zustand bei uns an. Trotz intensiver Behandlungen hat Noelle ihre Mutter verloren. Doch sie ist eine Kämpferin, hat sich gut in ihre Herde eingelebt und schafft es geschickt immer ihren Kopf durchzusetzen.  

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Ilvy, die "Chefin"



Ilvy ist am 25. Dezember 2012 geboren. Sie wurde aus einem Milchbetrieb aussortiert und stand bereits beim Schlachthändler. In letzter Minute konnten wir sie vor der Tötung bewahren und sie zu uns holen. Sie kam völlig ausgezehrt, verdreckt, mit Hornstummeln und wunden Liegestellen bei uns an. Inzwischen hat sie Vertrauen gefasst und zeigt allen genau was sie will. Das sind vor allem ihre geliebten Äpfel. Fast neun Monate nach ihrer Rettung überraschte sie uns mit der Geburt von Zwillingen.

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Zwilling Jonathan 



Jonathan ist am 8. Oktober 2017 zusammen mit seinem seinem Zwillingsbrunder Jannis geboren. Die Zwillinge haben uns mit ihrer Ankunft umgehauen. Wir haben nicht gewusst, dass ihre Mama Ilvy sie bei ihrer Rettung in sich trug. Die Beiden sehen sich sehr ähnlich. Jonathan ist etwas größer und hat schwarze Flecken am Hinterbein sowie einen schwarzen Wangenfleck. Jonathan war von Anfang an der Selbständigere und fordert konsequent seine Streicheleinheiten ein.  

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Zwilling Jannis



Jannis ist am 8. Oktober 2017 zusammen mit seinem Zwillingsbrunder Jonathan geboren. Die Zwillinge haben uns mit ihrer Ankunft umgehauen. Wir haben nicht gewusst, dass ihre Mama Ilvy sie bei ihrer Rettung in sich trug. Die Beiden sehen sich sehr ähnlich. Jannis ist etwas kleiner und hat einen weißen Blitz im Fell sowie weiße Flecken am Rücken. Er ist eher schüchtern und zurückhalten, genießt es aber trotzdem gekrault zu werden.     

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Irmi, das schwarze Einhorn



Irmi kam gemeinsam mit Ilvy zu uns. Sie hat ein flauschiges, schwarzes Fell, einen sanften Blick und ein abgebrochenes Horn. Auch sie kommt aus einem aufgelösten Milchbetrieb. Ihr Schlachttermin stand bereits fest. Zum Glück konnten wir sie noch rechtzeitig zu uns holen. Sie ist ein Allgäuer-Braunvieh-Mix und hat dadurch eine bläuliche Zungenfärbung. Sie verfolgt aufmerksam, was in ihrem neuen Zuhause vor sich geht und fasst immer mehr Vertrauen.
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