Lebenskuehe - Lebenstiere  Mu(h)t zu neuen Wegen                            

              

Herzlich Willkommen auf unserer Webseite


Wir setzen uns für eine würdevolle Behandlung aller Tiere ein. Dabei liegt unser Fokus besonders darauf für das Wesen von Rindern zu sensibilisieren. Unsere Initiative erwuchs aus dem Wunsch sich für diese Tiere und ihr Wohl zu engagieren. Inzwischen umfasst unser Engagement auch den Einsatz für weitere Tiere. Daher schlossen wir uns nun zum gemeinnützigen Verein "Initiative Lebenstiere e. V. " zusammen. Diese Seite ist vor allem unseren geretteten Tieren gewidmet. Dabei möchten wir besonders Persönlichkeit und Charakter in den Mittelpunkt stellen. Inzwischen haben wir mehrere Rinderherden in der hessischen Vorderrhön, wo sie "nutzfrei" leben dürfen. Wir möchten zum Austausch anregen und Türen für neue Wege im Umgang mit unserer Mitwelt öffnen. Bei Fragen oder

 

 

 

Wer hilft Ulla? 

„Ulla“ ist eine rotbunte Bio-Milchkuh, sechs Jahre alt, völlig friedlich und genetisch hornlos. Gerade Hörner sind bei Rindern unter anderem ein wichtiges Mittel zur Kommunikation untereinander, das ihr dadurch fehlt. Die anderen Kühe stoßen sie, buffen sie, drücken sie an die Wand, haben sie sogar übers ca. 1,50 m hohe Fressgitter geworfen. Aus ihren Zitzen kam schon Blut, von den Stößen ins Euter. Wir haben sie uns angeguckt. Ihr Körper ist mager und voller Kratzer, Wunden und Blutergüssen. Der enge Stall des Betriebs trägt zudem zu der heftigen Situation bei. Ein Bauantrag für einen größeren Stall hat der Landwirt eingereicht. Doch es ist unwahrscheinlich, dass Ulla noch lange durchhält. Als Herdentier soll sie auch nicht einzeln stehen. Doch wohin mit ihr? Wer nimmt schon eine sechs Jahre alte Milchkuh? Es bleibt im Grunde nur der Weg zum Schlachthof. Wir möchten ihr gern ein Leben in Frieden ermöglichen. Wer hilft mit? 
Mithelfen 




Schweinerettung
Bereits vor einigen Wochen hatte sich ein Landwirt bei uns gemeldet, der seinen Hof mit unserer Hilfe in einen Schutzhof umwandeln möchte. Seitdem sind wir dabei seine sieben Angusrinder abzusichern. Sie sind jedoch nicht die einzigen Tiere auf dem Hof. Große, neugierige Augen blickten uns an, als wir einen weiteren Stalltrakt betraten. Der Landwirt eröffnete uns, dass er kein Tier mehr an den Metzger geben wolle. Allerdings könne er die vorhandenen Schweine schon aus Platzgründen nicht alle behalten und im Wohngebiet gebe es Vorbehalte gegen eine Freilandhaltung. Was tun? Wir haben einen tollen Platz im Schweineparadies Westfalen für Diego, Herrmann, Ferdinand und Benjamin bekommen. Jetzt fehlen nur noch PatenschaftenWeiterlesen



Kälbchen in Not!



Gemeinsam sind wir stark! Unsere Freunde vom Lebenshof "Wilde Hilde", mit denen wir schon seit Jahren gut zusammen arbeiten, baten uns um Hilfe. Dieser Kleine sollte ein Mädchen werden. Hat nicht geklappt. Ist ein Bullenkalb. Weil aus einem männlichen Rind keine Milchkuh wird, drohte dem Kleinen die Tötung. Bullenkälber sind in Milchbetrieben nur Ausschuss. Der Landwirt hat um Aufnahme gebeten. Bei der "Wilden Hilde" ist aber kein Platz mehr frei. Bei unseren Lebenskühen war noch ein Plätzchen frei. Wir haben den kleinen Gunni daher aufgenommen. Wer mithelfen möchte, seine Versorgung zu sichern, kann ab 5 Euro/Monat mit einer Patenschaft unterstützen.

  
Patenschaft für Gunni übernehmen

Ein Kälbchen kommt selten allein. Nachdem wir zugesagt hatten, den kleinen Gunni aufzunehmen, war klar, dass er nicht allein aufwachsen soll. Da kam eine Anfrage aus der Nachbarschaft wie gerufen. Eine Rinderherde war ausgebüchst. Als die Herde wieder eingefangen war, fehlte ein Kälbchen. Eine Familie fand die kleine Ronja drei Tage später völlig dehydriert im Feld. Sie päppelten sie auf, doch Ronja wollte nicht allein sein. Da passte es gut, dass wir gerade eine Gefährtin für Gunni gesucht hatten. So zog sie bei uns ein. Ronja Rambazamba hat den Kopf voller Einfälle und steckt voller Temperament. Wer mithelfen möchte, ihre Versorgung zu sichern, kann ab 5 Euro/Monat mit einer Patenschaft unterstützen.
Patenschaft für Ronja Rambazamba übernehmen 





Weg mit den Ketten - Vom Nutzhof zum Schutzhof

Angushof. Er ist voller Hoffnung. Ein Landwirt aus unserer Nähe, hat durch unseren Verein von der Idee erfahren, Nutzhöfe in Schutzhöfe umzuwandeln. Nun ist er Feuer und Flamme. Aus der Milchwirtschaft ist er schon ausgestiegen. Jetzt hat er noch einige Angus-Rinder im Stall und hadert damit, weiterhin Tiere an den Schlachter auszuliefern. 
Insgesamt neun Rinder hat er auf dem Hof. Sie haben alle einen Namen. Da sind die Rosarot, die Roswitha, der Rudi, die Roxana... 
Bisher leben sie zwar im Sommer auf der Weide, aber im Winter in einem Anbindestall. Er hat allerdings den Kopf voller Ideen, wie er den Stall umbauen kann. Wir haben angeregt einen Laufstall mit angrenzendem Winterauslauf daraus zu machen. Das findet er super. Er hat bereits einige Materialien für einen Umbau angesammelt. Das Heu, das er macht, ist zudem phänomenal. Er mäht auch extra spät, wegen der Kitze und der Bienen. Der Hof bietet einiges an Potential und der Landwirt ist mit dem Herzen bei der Sache, weswegen wir uns entschlossen haben, die Umwandlung in einen Lebenshof zu unterstützen. Damit das klappt, brauchen wir noch Unterstützung. Mehr lesen



Besuch aus der Geistalschule

Stoppels Offener Lebenshof. Da staunten unsere Lebenstiere! Ganz viele junge Menschen gesellten sich zu ihnen auf die Weide. Die Klasse 8 c der Geistalschule besuchte S-O-L Stoppels offener Lebenshof im Rahmen des Projekts "ZiSCH" (Zeitung in der Schule). Zum Projekt gehört es, zu einem Thema zu recherchieren und im Anschluss einen Zeitungsartikel darüber zu schreiben, der in der Hersfelder Zeitung erscheint.



Willkommen Lotte, Linus, Zappa und Ruthie

Hofgut Neuenstein. Kurz vor Sonnenaufgang ging es los, um früh bei Lotte, Linus, Ruthie und Zappa zu sein. Unser Transporteur und Klauenexperte Yakwilli lenkte den Transporter. Auf ihn können wir immer zählen. Die Tiere, die zu uns kommen, haben alle unterschiedliche Geschichten und oft vorher nicht viel Gutes erlebt. Auch diese Vier haben einiges hinter sich. Lotte sollte tragend geschlachtet werden, weil sie nicht den Zuchtstandards entsprach. Ihr Sohn Linus wäre daher fast nie geboren worden. Die Zwillinge Ruthie und Zappa waren zum Zeitpunkt ihrer Rettung neun Tage alt und mehr tot als lebendig. Sie waren dem Landwirt zu schmächtig. Alle vier haben jedoch in den letzten Jahren ein gutes Zuhause bei Ute gehabt, die sie liebevoll umsorgt und aufgepäppelt hat. Nun verliert Ute aufgrund eines Schicksalsschlags Haus und Hof. Ihre größte Sorge war es, dass sie keinen neuen Platz für ihre Schätze findet, die ihr so sehr am Herzen liegen.
Wir haben beschlossen Ute und ihren Schützlingen zu helfen. Mit viel Ruhe und Geduld lotste Yakwilli die Vier in Transporter und Anhänger. Nun sind sie bei uns eingezogen. Danke an alle, die diese Aktion möglich gemacht haben und dabei helfen die weitere Versorgung der Vier zu 


Willkommen Franzi Pünktchen!

Arche Schloßberg. Franzi war schon auf dem Weg zum Schlachthof. Sie befand sich auf der Ladefläche eines Schlachthändlers und sollte nur noch auf einen Großtransporter umgeladen werden. Doch der Fahrer, der sie zur Umladestelle fahren sollte, meldete sich bei uns. Sie sei aussortiert worden, weil sie auf dem rutschigen Spaltenboden des Herkunftsbetriebs ausgegrätscht sei. Der Fahrer sah das Problem allerdings beim Betrieb und nicht bei der Kuh. Auf griffigem Boden habe sie keine Probleme. Er habe aber Sorge, dass sie im Großtransport wieder rutsche und unter die Füße der anderen Rinder gerate. Wir konnten den Weitertransport zum Glück verhindern und sie zu uns holen. Franzi steckt voller Lebensfreude. Jetzt fehlen ihr nur noch Paten.      


Ein Wunder kommt selten allein

Lebensoase Burghaun. Ilvy verheimlichte uns ein Geheimnis, was sie jetzt lüftete. Sie muss wohl noch kurz bevor  sie bei uns einzog ein Rendezvous gehabt haben. Vermutlich hat ein Bulle kurz vor seinem letzten Gang dafür gesorgt, dass für unsere Große ein Traum in Erfüllung gehen kann. Einmal Mutter werden und ihren Nachwuchs selbst aufziehen, statt ihre Kinder immer wieder aufs Neue weg genommen zu bekommen. Aber Ilvy, musstest du es gleich übertreiben?  

Wir staunten nicht schlecht, als uns Ilvy nun voller Stolz quietschfidele Zwillinge präsentierte.
Zwei Bullenkälber, die normalerweise zum Ausschuss der Milchbetriebe zählen. Ihr Papa lebt vermutlich nicht mehr. Sie sind das letzte Geschenk, was er noch mitgeben konnte. Wir haben die Kerlchen direkt ins Herz geschlossen. Auch Ilvy ist total glücklich mit ihren beiden Jungs. Wir haben die kleine Familie erstmal in den Stall geholt, um sie besser im Blick zu haben.   

Nur eins erfüllt uns mit Sorge. Wie sollen wir die Beiden auf Dauer versorgen? Wir haben die letzten Anfragen alle abgelehnt, weil wir so viele Lebenskühe haben, denen noch Paten fehlen.
Wir wären daher sehr froh, wenn wir Unterstützung bekommen.


Von der Kette ins Leben - Willkommen Miss Sophie!

Lebensoase Burghaun. Miss Sophie, jetzt fängt dein Leben richtig an! Die 16-jährige Miss Sophie musste vermutlich ihr ganzes Leben angekettet in einem baufälligen, dunklen Stall verbringen. Die letzten zwei Jahre war sie dort zudem ganz allein. Das Veterinäramt versuchte lange Zeit Verbesserungen beim Landwirt für sie zu erwirken.  Vergeblich. So entschlossen sich die Amtsveterinäre dazu, Miss Sophie zu beschlagnahmen. Vorher fragte die Amtsveterinärin bei uns an, ob wir der Kuhdame einen Lebensplatz bieten können. So ein engagiertes Vorgehen ist alles andere als selbstverständlich. Für das Amt wäre es einfacher gewesen, sie direkt zum Schlachter bringen zu lassen. Wir freuen uns sehr darüber, dass das Amt der Kuh zuliebe einen anderen Weg gewählt hat. Unser allerbester Yak-Willi hat "Miss Sophie" die Klauen geschnitten und anschließend sicher im kameraüberwachten Transporter zu uns gebracht. Herzlich Willkommen, Miss Sophie! Miss Sophie braucht noch Paten. Patenschaften sind schon ab 5 Euro/Monat möglich.
Hier geht's zum Patenformular - Klick


Nelson kämpfte ums Überleben

Lebensoase Burghaun. Wir konnten nicht anders.... Diesen kleinen Kerl haben wir in einem furchtbaren Zustand in einem Kälberiglu gefunden. Die Haut hing ihm in Fetzen herunter. Darunter alles blutig und entzündet. Er hat eine Krankheit, die mit intensiver Behandlung heilbar ist. Sein linkes Auge wird für immer blind bleiben. Wir wollen ihm die Chance geben, wieder gesund zu werden und herumspringen zu können. Wir haben Nelson dank großartiger Untersützung zu uns geholt. Nun erholt er sich langsam.  Mehr lesen



 

Die kleine Ava fasst Vertrauen
Stoppels Offener Lebenshof. Ava steckt voller Lebensfreude! Ein Milchbauer schenkte sie einer Nachbarin, weil Ava unfruchtbar und damit  wertlos für seinen Milchbetrieb ist. Schließlich kann sie nie Kälber bekommen und damit auch kein Milchfluss bei ihr einsetzen. Ava wurde liebevoll aufgepäppelt. Sie hatte liebe Menschen um sich herum, aber keine anderen Rinder. Daher fragte das Team von Vergessene Vierbeiner e.V. an, ob wir sie aufnehmen können. Als Ava zu uns kam, waren ihr die anderen Kühe erstmal unheimlich. Sie versuchte ständig auszuweichen. In der ersten Herde, klappte die Integration nicht. Ava fand nicht so richtig Anschluss- Die anderen waren ihr zu stürmisch. Wir haben uns daher entschieden, eine Zusammenführung mit der Zwergenherde auf Stoppels offenem Lebenshof zu probieren. Auch dort lief sie immer erstmal vor allen weg und zeigte Berührungsängste bei anderen Kühen. Doch nach einigen Tagen geschah etwas Wunderbares. Seht selbst!
                                    

   

Layla ist gerettet!
Der Dunkelheit entkommen


Vor einiger Zeit hat Marion zufällig gesehen, dass ein Kalb ausgebüchst war und dabei geholfen, sie wieder einzufangen. Layla. Sie hat geholfen, sie wieder zurück in ihren dunklen Stall mit extrem schlechter Luft, schlechtem Futter und kaum Einstreu zu bringen. Ihr ging das Elend, in dem diese wunderhübsche und eigenwillige Kleine „leben“ musste nicht mehr aus dem Kopf. Sie versuchte dem Landwirt zu helfen, bessere Bedingungen zu schaffen. Doch je öfter sie in diesem Stall war, desto mehr Einzelheiten nahm sie wahr. Mehr lesen



Kaiserschnitt bei Monchen
Sie stand schon auf dem Schlachttransporter


Mona stand bereits auf der Ladefläche des Schlachttransporters, als der Notruf uns erreichte. Der Fahrer fragte, ob wir nicht etwas tun könnten. Die Kleine sei knapp über ein Jahr alt und hochtragend. Zu jung und zu klein für eine normale Geburt. Daher sollte sie geschlachtet werden. Nachdem sich der Transporteur und viele Kuhfreunde für sie einsetzten, brachte sie nun am 9. Juni per Kaiserschnitt ihren kleinen Emilio zur Welt. Er darf bei seiner Mutter bleiben. Wir sind sehr glücklich, dass alles geklappt hat.

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