Lebenskuehe - Lebenstiere  Mu(h)t zu neuen Wegen                            

              

Nelson kämpft ums Überleben

Unsere Hofmanagerin Nina fand in einem Kälberiglu ein kleines Kälbchen, in einem furchtbaren Zustand. Das eine Auge war so stark entzündet, dass der Kleine es nicht öffnen konnte. Am ganzen Körper hingen Hautfetzen herab. Die Wunden darunter waren blutig und vereitert.  
Der Kleine hatte laut Landwirt bereits ein Antiobotikum bekommen, das aber kaum half. Er ging Nina nicht aus dem Kopf. Der Händler nahm ihn nicht mit, weil er aufgrund des Antibiotikums vorerst nicht geschlachtet werden konnte. Der Kleine kämpfte trotz seiner vielen Wunden tapfer, zeigte eine unbändige Lebensfreude und trank mit Appetit seine Milch. Gleichzeitig wurde im Betrieb überlegt, wie das Leben des wenige Wochen alten Kälbchens nun beendet werden könnte. Nina suchte das Gespräch mit dem Landwirt. Er war kooperativ und gab ihr den Kleinen mit. Sie hatte eine Vermutung, die unser Tierarzt dann bestätigte.


Der Kleine hat eine Photodermatitis, aufgrund einer erhöhten Sensibilität auf Sonnenlicht. Während unsere anderen Rinder die Sonne genießen, löst sich bei ihm unter freiem Himmel die Haut ab. Laut unserem Tierarzt ist die Krankheit heilbar. Er würde nach einer Quarantänezeit im Stall auch wieder nach draußen können. Sein linkes Auge lässt sich dagegen wohl nicht mehr retten. Er wird damit nie mehr etwas sehen können. Wir haben ihn Nelson genannt. Benannt nach dem Freiheitskämpfer Nelson Mandela.  

Wir konnten den armen Kerl nicht mit all seinen Wunden zurück lassen. Nelson ist nun erstmal in Quarantäne. Doch wie soll es jetzt weiter gehen? Im Grunde haben wir keine finanziellen Kapazitäten den Kleinen zu übernehmen. Seine Versorgung würde 120 Euro/Monat kosten. Dazu kommen die Tierarztkosten. Das schaffen wir nicht ohne Unterstützung.

Wir sind mehr denn je auf Patenschaften und Einmalspenden angewiesen, um ihm helfen zu können!

Patenschaften sind schon ab 5 Euro im Monat möglich.
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