Lebenskuehe - Lebenstiere  Mu(h)t zu neuen Wegen                            

              

Unsere Lebenskuehe

"Ein Tier zu retten verändert nicht die ganze Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier"


Mit der Platzsuche für drei vor der Schlachtung bedrohten Kühen fing es an. Inzwischen gehören über 40 Rinder zu uns. Da wir den nutzungsfreien Umgang mit Tieren und nicht die Tiernutzung fördern möchten, gehören hauptsächlich Tiere zu unseren Herden, die wir entweder unentgeltlich überlassen bekommen haben oder die aus aufgelösten Betrieben stammen. Es gibt sicherlich Ausnahmen, bei denen es sinnvoll ist, Tieren zu helfen, indem sie aus laufenden Betrieben ausgelöst werden. Da wir ohnehin nur begrenzte Platzmöglichkeiten haben, hahen für uns die Tiere Priorität, denen wir ohne Förderung der Tiernutzung helfen können. Wer es aus eigener Kraft zu unseren Lebenskühen schafft, zählt für uns als Ausnahmefall und darf bleiben. Denn tatsächlich sind uns inzwischen schon zwei Kühe zugelaufen. Wir freuen uns über Unterstützung durch Patenschaften für jeden unserer Schützlinge. Patenschaften sind schon ab 5 Euro/Monat möglich.



Neuer Lebenskühe-Hof:
Angushof 
36280 Oberaula, Osthessen 



Rudi, die Rennsemmel
Das ist der kleine Sausebraus Rudi. Er ist am 1. Januar 2018 geboren. Seine Mama ist die hübsche Anguskuh Rosarot. Rudi war den Großteil seines Lebens noch im alten Anbindestall an einer Kette fixiert. Wir haben ihn nun auf die Sommerweide gelassen, wo er zeigt hat, wie viel Bewegungsdrang in ihm steckt. 
Wir wollen seinen Anbindestall zu einem Laufstall mit angrenzender Freilauffläche umbauen, damit er nie wieder an die Kette muss. Auch wollen wir ihn kastrieren lassen und ihm ein langes Leben zusammen mit seiner Mutter und seiner Herde ermöglichen. Dafür brauchen wir Patenschaften, denn noch ist er nicht sicher. 

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Rosarot, die Fürsorgliche
Das ist Rudis Mama "Rosarot." Sie ist am 19. Dezember 2013 geboren. Sie hat ganz rotes Fell und ist nur unterm Bauch weiß. Bisher war sie jeden Winter im alten Anbindestall an einer Kette fixiert.    Wir haben sie nun mit ihrem Sohn auf die Sommerweide gelassen, was sie sehr genießt. 
Sie soll nie wieder an einer Kette fixiert werden und auch auf keinem Teller landen. Um ihr ein langes und gutes Leben zu ermöglichen, braucht sie noch Patenschaften. Rosarot ist noch nicht sicher.  
 
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Roswita, die gute Freundin
Das ist die Anguslady Roswita. Sie ist am 11. Dezember 2014 geboren. Sie ist die beste Freundin von Rosarot. Beide standen nebeneinander im Anbindestall an einer Kette. Nun haben wir sie auf die Sommerweide gelassen, wo sie sich gemeinsam frei bewegen können. Da sie ein Rendezvous mit dem Bullen hatte, kann es außerdem sein, dass sie Nachwuchs erwartet. Wir wollen den Anbindestall zu einem Lauftstall mit angrenzender Freilauffläche umbauen, damit sie nie wieder an die Kette muss und ihr Kälbchen in Freiheit aufziehen kann. Dafür brauchen wir Patenschaften, denn noch ist sie nicht sicher.

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Bulli, der rote Bulle
Das ist "Bulli" der eigentlich viele Nachkommen zeugen sollte. Er ist am 10. September 2016 geboren. Da wir nicht züchten wollen, hat der Landwirt versucht ihn weiter zu vermitteln. Momentan braucht aber keiner einen Bullen und letztendlich würde sein Weg dann früher oder später doch noch zum Schlachter führen. Sollte Roswita schwanger sein, wäre er außerdem der Papa. Er steht momentan noch immer im Anbindestall. Wir hoffen jetzt genug Paten für ihn zu finden, um ihm  ein freies Leben zu ermöglichen. Er würde dann als Ochse bei seiner Herde bleiben können, statt beim Metzger zu landen. Er ist eine absolut sanfte Seele. 

Wir wünschen uns Patenschaften für ihn, denn noch ist er nicht sicher. 

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Neuer Lebenskühe-Hof:
Hofgut Neuenstein

36286 Neuenstein, Osthessen



Lotte, die alte Kuhmama
Das ist Kuhmama "Lotte". Sie ist stolze 17 Jahre alt und gehört zur Rasse "Deutsches Braunvieh, alte Zuchtrichtung". Ihre Rettern hat sie vor 12,5 Jahren einem Bauern abgekauft, weil er sie schlachten wollte, obwohl sie tragend war. Lotte ist eine wunderbare Kuhmama. Nachdem sie ihren Sohn Linus fünf Jahre hat trinken lassen, nahm sie auch die Kälbchen Zappa und Ruthie unter ihre Fittiche. Sie ist sehr ruhig und möchte einfach nur in Würde ihr Leben genießen. Dieses Leben ist nun akut in Gefahr, weil ihre Retterin unverschuldet den Hof verliert und uns verzweifelt um eine Chance für ihre Schützlinge gebeten hat. Wir möchten gern helfen und hoffen jetzt genug Paten für Lotte zu finden.

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Linus, der Sohn von Lotte
Das ist Schmusebär Linus. Er ist ganze 12 Jahre alt. 
Seine Mama Lotte wäre fast mit ihm im Bauch geschlachtet worden. Er gehört zur Rasse "Deutsches Braunvieh, alte Zuchtrichtung".
Linus hatte das Glück bei der Retterin seiner Mutter das Licht der Welt zu erblicken. Er hängt an Mama Lotte. Schließlich hat sie ihn fünf Jahre trinken lassen. Linus ist sehr ruhig und liebt es gestriegelt zu werden. Sein
 Leben ist nun wieder akut in Gefahr, weil die damalige Retterin unverschuldet den Hof verliert und uns verzweifelt um eine Chance für ihre Schützlinge gebeten hat. Wir möchten gern helfen und hoffen jetzt auch für Linus genug Paten zu finden.

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Zappa, der stürmische Zwilling
Das ist Zwilling "Zappa" - Wenn alles gut geht, kann er mit seiner Schwester am 16. April 2018 seinen dritten Geburtstag feiern. Zappa ist eine Mischung aus Jersey und Holstein-Friesian. Der Bauer wollte ihn und seine Schwester kurz nach der Geburt "entsorgen." Sie waren ihm zu klein. Der Tierarzt brachte die Zwillinge deshalb zu Lotte und Linus. Inzwischen ist Zappa groß und stark und sehr übermütig. Sein Leben ist jedoch wieder akut in Gefahr, weil die damalige Retterin unverschuldet den Hof verliert und uns verzweifelt um eine Chance für ihre Schützlinge gebeten hat. Wir möchten gern helfen und hoffen jetzt auch für Zappa genug Paten zu finden.

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Ruthie, die kleine Schwester 
Das ist Ruthie, die Zwillingsschwester von "Zappa" - wenn alles gut geht, kann sie mit ihrem Bruder am 16. April 2018 ihren dritten Geburtstag feiern. Ruthies ist die gelungene Tochter eine Jerseykuh und eines Holstein-Vaters. Der Bauer wollte sie und ihren Zwillingsbruder jedoch kurz nach der Geburt "entsorgen." Sie waren ihm zu klein und außerdem ist Ruthie als Schwester eines männlichen Zwillings unfruchtbar. Der Tierarzt brachte die Zwillinge deshalb zu Lotte und Linus. Inzwischen ist auch Ruthie gewachsen und voller Lebensfreude. Ihr Leben ist jedoch wieder akut in Gefahr, weil die damalige Retterin unverschuldet den Hof verliert und uns verzweifelt um eine Chance für ihre Schützlinge gebeten hat. Wir möchten gern helfen und hoffen jetzt auch für Ruthie genug Paten zu finden.

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Lebenskühe-Hof I:
Schutzhof für Lebenskühe

36166 Haunetal, Osthessen



Lilli, die Verpeilte

Lilli ist am 08. August 2011 geboren und lebt seit 2013 auf dem Schutzhof für Lebenskühe. Die Simmentaler Färse stammt aus einem ehemaligen Milchbetrieb aus Mittelhessen und sollte wegen Betriebsauflösung geschlachtet werden. Lilli ist eher schüchtern und verpeilt. Sie braucht eine Weile bis sie auftaut und geht auch gerne mal ihre eigenen Wege, abseits der Herde. Sie schlendert dann aber doch hinterher, wenn sich die anderen zu weit entfernen. 

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Luna, die Neugierige

Luna ist  ist am 16. März 2011 geboren und lebt seit 2013 auf dem Schutzhof für Lebenskühe. Sie stammt ebenfalls aus dem ehemaligen Milchbetrieb in Mittelhessen. Luna ist eine neugierige Schlabberkuh der Rasse Simmentaler Fleckvieh. Luna ist immer die Erste, die wissen will, was los ist, wenn es etwas Neues gibt. Sie stand auch Muh-del für unser Lebenskühe Logo.

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Elsa, die Selbstbewusste

Elsa ist am 17. Januar 2011 geboren. Sie lebt seit 2013 bei uns und hat sich von einer schüchternen Schönen zu einer selbstbewussten Diva entwickelt. Auch sie stammt aus dem ehemaligen Milchbetrieb in Mittelhessen und sollte  wegen Betriebsaufgabe geschlachtet werden. Elsa wurde von der Vegetarischen Initiative e. V. ausgelöst und damit gerettet. Sie soll zu einer Botschafterin für einen bewussteren Umgang mit unserer Mitwelt werden. Mehr Infos

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Holli Hope, die Hoffnungsvolle 

Holli Hope ist am 2. Januar 2010 wurde sie auf dem Hof geboren, auf dem sie seit 2013 wieder lebt. Auf dem Schutzhöf für Lebenskühe gab es bis vor einiger Zeit noch einen Milchbetrieb. Bis auf drei gerettete Rinder wurden alle verkauft. Eine vierte Kuh nahm der Händler nicht mit. Diese wurde nach einer Fehlgeburt zum Melken in einen anderen Milchbetrieb gegeben. Das Team vom Hof fragte, ob sie die Kuh Holli Hope nicht mit unserer Hilfe zurück holen könnten.

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Oskar, der Kuhschelochse 

Unser Kuschelochse Oskar kam am
20. November 2011
in einem Milchbetrieb im Schwabenland zur Welt. Er ist ein schwäbischer Schlawiner und gehört zur Rasse Allgäuer Braunvieh. Die Tochter der Betreiber sollte ihn und seinen Halbbruder Anton zur Mast geben, als ihr Vater im Krankenhaus lag. Doch das brachte sie nicht übers Herz. Es begann eine Odyssee, bis wir ihn und Anton zu uns holen konnten.

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Anton, der Charmeur

Anton ist ein echter Charmeur und gehört zur Rasse Allgäuer Braunvieh. Er kam an Heiligabend, 24. Dezember 2011 in einem schwäbischen Milchbetrieb zur Welt. Die Tochter der Betreiber sollte ihn und seinem Halbbruder Oskar zur Mast geben, als ihr Vater im Krankenhaus lag.  Sie gab ihn stattdessen zusammen mit Oskar auf einen Gnadenhof, auf den auch später Lilli, Luna und Elsa einzogen. Doch auch dort konnten sie nicht bleiben und so holte ihre Retterin sie erstmal wieder zurück in den Betrieb ihres Vaters, wo Anton und sein Halbbruder im Winter in Anbindehaltung verharren mussten, bis wir die beiden zu uns holen konnten.

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Capri, die Diva

Capri ist am 3. Februar 2010 in ihrem jetzigen Zuhause geboren, als hier noch ein Milchbetrieb war. Sie ist sehr eng mit Elsa befreundet. Capri ist eine sehr liebevolle Kuh, die oft innig andere abschleckt, aber trotzdem sehr deutlich ihren Willen durchsetzt und sich nicht unterkriegen lässt. Capri gehört zu den Stallbewohnern, die der Händler nach Auflösung des Milchbetriebs nicht mitgenommen hat. Die damalige Lebensgefährtin des Landwirtes setzte sich für ihr Bleiben ein.

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Niklas, der Schüchterne

Niklas wurde am 2. April 2012 in seinem jetzigen Zuhause geboren. Niki ist eher schüchtern, introvertiert und sehr vorsichtig. Holli Hope und Lilli zählen zu seinen besten Freundinnen. Er hat früh seine Mutter verloren und wurde dann liebevoll aufgepäppelt. Inzwischen ist er ein stattlicher Ochse geworden, der es liebt auf den weiten Wiesen auf Entdeckungstour zu gehen.

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Gilda, die Goldige

Gilda ist am 18. September 2010 geboren. Sie stammt aus einem hessischen Milchbetrieb, der aufgrund eines Rinderhaltungsverbots seinen Bestand auflösen musste. Sie hat schon einiges erlebt. Sie wurde enthornt und hat schon mindestens einen Betriebswechsel hinter sich. Am 16. Januar 2016 durfte sie in die Freiheit zu unseren Lebenskühen ziehen. Hier brachte sie am 1. September 2016 die kleine Felicitas zur Welt.
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Felicitas, das Glückskälbchen

Felicitas ist am 1. September 2016 geboren. Lange ahnten wir nichts von ihr.  Ihre Mutter Gilda kam im Januar aus der Rinderklinik zu uns. Diese teilte uns mit, dass sie definitiv nicht tragend sei. Das stellte sich jedoch als ein Irrtum heraus. Acht Monate später präsentierte sie uns stolz ihr Neugeborenes. Felicitas ist ein kleiner Wirbelwind, versteckt sich gerne und hüpft furchtlos zwischen den Großen herum.
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Emmy, die freche Ausreißerin

Das ist unsere kleine Emmy. Sie ist am 15. April 2014 geboren. Emmy hatte es an ihrem vorherigen Platz nicht übel. Allerdings sollte sie auf dem Teller landen. Das passte der eigensinnigen kleinen Kuh ganz und gar nicht. Also beschloss sie sich auf die Suche nach einem Lebensplatz zu machen. Sie riss aus und lief zwei Wochen durch den Wald bis sie bei den Lebenskühen angekommen war. Sie mogelte sich dazu und beschloss nun auch eine Lebenskuh zu sein. 
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 Lebenskühe-Hof II  

Stoppels Offener Lebenshof 
Haunetal, Osthessen 

 


Monday, die Herzensbrecherin

Monday ist am 13. April 2015 geboren. Sie stammt aus dem Gießener  Betrieb, der aufgrund eines Rinderhaltungsverbots schließen musste. Die Organisation "Vergessene Vierbeiner" setzte sich für sie ein. Nachdem wir zusagten, dass Monday bei uns einziehen darf, stellte sich heraus, dass sie doch schon einem Nutzbetrieb versprochen war. Doch der Bauer bequatschte den Interessenten erfolgreich, damit sie doch noch einen Lebensplatz bei uns bekommen konnte.

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Lykka, die Sensible                

Lykka ist am 27. September 2014 geboren. Lykka ist schwedisch und bedeutet Glück. Sie wurde in dem Gießener Milchbetrieb geboren, der schließen musste. Dank der Zusammenarbeit mehrerer Aktivisten konnte sie ausgelöst werden. Die Fotografin Astrid Weber und die Organisation "Vergessene Vierbeiner" setzten sich besonders für sie ein und wir sagten daher ihre Aufnahme zu. Den schönen Namen dufte Astrid als Dankeschön für ihr Engagement aussuchen. 
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Lady Matilda, die Zugelaufene

Die hübsche Galloway-Kuh ist am
12. August 2007 geboren und damit die Älteste der Truppe. Die Süße stand auf einmal bei den anderen Lebenskühen, nachdem sie von einem Nachbarbauern abgehauen war. Sie hatte gerade ihr Kalb verloren und war ganz verstört. Ihr Schlachttermin stand bereits fest. Zum Glück halfen viele Kuhfreunde die Auslösesumme für sie rechtzeitig zusammen zu kriegen und der Bauer überließ uns seine schwarze Schönheit. Sie ist nun auch eine Lebenskuh.
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Mona,  die junge Mutter

Die sanfte Charolais-Mischlingskalbin ist am 26. März 2015 geboren. Im Alter von 14 Monaten stand sie bereits auf dem Schlachttransporter. Sie war im achten Monat tragend. Da sie selbst noch so jung und so klein ist, gab es nur die Option Kaiserschnitt oder Schlachter. Ihr Vorbesitzer hatte sich für letzteres entschieden. Wir bekamen einen Anruf vom Fahrer des Transporters, mit der Bitte um Hilfe. Wir übernahmen sie kurzerhand. Am 9. Juni holten wir ihr Kälbchen Emilio dann per Kaiserschnitt auf die Welt.
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Emilio, der Wonneproppen

Monas Kälbchen Emilio kam am 9. Juni 2016 per Kaiserschnitt bei uns zur Welt. Seine Mutter stand schon mit ihm im Bauch auf der Sammelstelle des Schlachthofs. Da er so groß und kräftig ist, seine Mutter aber noch sehr jung und klein, war eine normale Geburt nicht möglich. Emilio macht sich gut, genießt es, von seiner Mutter abgeschleckt und von uns gekrault zu werden. Er hat das Gemüt seiner Mutter geerbt und ist total entspannt und lieb.
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Lieschen, die Genießerin
Lieschen wohnte schon auf Stoppels Offenem Lebenshof, bevor dieser zum Lebenshof wurde. Sie ist am 6. Mai 2005 geboren und lebt bei der Stoppels Offener Lebenshof-Leiterin Marion. Lieschen wurde bei ihren ehemaligen Vermietern auf ein Pferd fehlgeprägt, weil ihre Mutter eine Euterentzündung hatte. Marion konnte sie dem Viehhändler in letzter Sekunde vom Schlachttransporter herunter abschwatzen. Ihr letztes Kalb, Lola, lebt heute noch mit Lieschen zusammen.
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Lola, die Willensstarke

Lola ist die Tochter von Lieschen. Sie ist am 25. Juni 2012 geboren und wird sich nie von ihrer Mutter trennen müssen. Auch sie lebte bereits auf Stoppels Offenem Lebenshof, bevor dieser zum Lebenshof wurde. Lieschens Euter war so dick und hing so tief, dass Lola erst gar nicht alleine trinken konnte. Dank des Durchhaltevermögens der lieben Nachbarn und der Nuckelflasche für die ersten Tage hat es dann aber doch geklappt. Lola hat sich zu einer echten Schmusekuh entwickelt, die aber auch zeigt was sie will.


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Barny, der Verschmuste       

Barny ist am 8. Januar 2015 geboren. Er sollte nicht älter als 14 Tage alt werden. Ab diesem Alter ist es erlaubt Kälber zu transportieren. Es wäre eine Fahrt in den Tod geworden, wenn sich eine Tierfreundin nicht für ihn eingesetzt hätte. Barny war zu zwergig für die Mast. Der Bauer zeigte sich aber kooperativ und verschenkte den Kleinen, so dass wir ihn übernehmen konnten. Damit er unter Gleichaltrigen aufwächst, kam er zunächst in den Rinderkindergarten der White Paw Organisation e.V.  Nachdem ihm seine früheren Gefährten über den Kopf gewachsen sind, haben wir ihn im Oktober 2016 auf Stoppels Offenem Lebenshof geholt, wo er nun in einer Herde ebenfalls kleinwüchsiger Rinder lebt.
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Foto: Astrid Weber Fotografie


Layla, die Zierliche

Layla ist am 28. Februar 2016 geboren. Sie wollte aus der Dunkelheit ausbrechen. Layla ist in einem Milchbetrieb geboren, wo sie in einem kleinen, dunklen Verschlag lebte. Marion, die Leiterin von Stoppels Offenem Lebenshof, sollte nach Laylas Ausbruch beim Einfangen helfen. Sie half mit die sensible Schönheit wieder in ihren Verschlag zu bringen. Seitdem ging sie ihr nicht mehr aus dem Kopf. Wenige Tage später ging sie zu dem Landwirt und überzeugte ihn davon ihm die Kleine zu überlassen. Sie musste drei Wochen in Quarantäne, weil sie so krank war. Nun geht es ihr gut. Sie hat sich mit Barny angefreundet und liebt es mit ihm über die Weide zu toben.   
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Foto: Astrid Weber Fotografie

Ava, das Frühchen 

Die kleine Ava (vormals Alma) ist ein Frühchen und kam am 25. Juli 2016 auf die Welt. Ava, bedeutet übersetzt "Stärke". Und das ist unser kleines Mädchen, denn anfangs standen die Chancen, dass sie überlebt, nicht gut. Sie war kaum größer als ein Rehkitz, hatte zudem Lungenprobleme, die aber nun der Vergangenheit angehören. Ihr damaliger Zustand war der Grund, dass der Landwirt Ava an Aktivist*innen der Tierrechtsinitiative "Vergessene Vierbeiner" verschenkte. Am 5. November 2016 ist sie bei uns eingezogen.
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Lebenskühe-Hof III
Arche Schloßberg

Niederaula, Osthessen




Purzel, die dunkle Schönheit

Purzel ist am 19. September 2012 geboren. Sie lebte in einem Gießener Milchbetrieb und wurde von der Freundin des Bauern mit der Flasche aufgezogen. Als der Betrieb zum Jahresende 2015 schließen musste, wünschten sich die Betreiber einen Lebensplatz für sie. Daher haben wir sie übernommen. Purzel ist eine Mischung aus Holstein-Friesian und Pinzgauer und hat daher eine faszinierende Fellzeichnung. Sie ist selbstbewusst und braucht eine Weile, bis sie Vertrauen fasst.  

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Foto: Astrid Weber Fotografie


Maggie, unser Sausewind

Maggie wurde am 9. März 2015 in einem Gießener Milchbetrieb geboren. Sie ist vollkommen schwarz ohne Abzeichen. Als der Betrieb zum Jahresende 2015 den Bestand auflösen musste, sollte sie getötet werden. Wir haben sie daher zu uns geholt, wo sie ihr Leben frei von Nutzung genießen darf. Maggie ist zwar klein, dafür aber frech und selbstbewusst.

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Marjorie, die Nachlaufkuh

Marjorie Nachlaufkuh ist am 13. August 2012 geboren. Sie lebte in dem Gießener Milchbetrieb, der aufgrund eines Rinderhaltungsverbots aufgelöst wurde. Beim ersten Gang durch den Stall lief sie Julya immer nach und stupste vorsichtig. Sie blieb immer in der Nähe. Daraufhin bekam sie den Beinamen "Nachlaufkuh." Es stellte sich außerdem heraus, dass sie tragend war. Drei Monate nach ihrer Rettung brachte sie ihr süßes Kälbchen zur Welt. 
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Sunny unser Sonnenschein

Am 10. April 2016 erblickte unsere jüngste Bewohnerin das Licht der Welt.
Sunny wurde gerettet als sie noch im Bauch ihrer Mutter Marjorie war, die tragend geschlachtet werden sollte. Unsere süße Kleine sucht noch Paten. Weil es gerade bei Kühen so etwas Besonderes ist, dass Mutter und Kind ihr Leben lang zusammen bleiben können, vergeben wir auch Mutter und Kind Patenschaften.

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Sissi, die Schmusekuh
Sissi ist am 27. Februar 2014 in einem Milchbetrieb geboren. „Diese krumme Kuh taugt nichts, die kann an den Haken!“ tönte der Milchbauer. Tatsächlich war diese kleine Kuh, über die er so redete, krumm und mager. Als unser Hofmanager sie sah, beschloss er sie zu übernehmen und päppelte sie auf. Tatsächlich hat der vorherige Landwirt Sissy deutlich unterschätzt. Von wegen sie taugt nichts. Wer auf der Suche nach dem nächsten Bäcker ist, müsste ihr nur folgen. Mit ihrer Vorliebe für Backwaren, ist es für sie ein Leichtes die nächste Bäckerei zu finden. Sie übernahm außerdem die liebevolle Betreuung von unsere Kleinen "Sunny" und "Maggie", bis diese aus dem Gröbsten raus waren. Sissi ist außerdem die schmusigste, kleine Kuh, die wir uns denken können. 

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Franzi Pünktchen

Franzi ist am 9. Februar 2016 in einem Milchbetrieb geboren. Der Fahrer eines Tiertransporters kontaktierte uns wegen einer Kuh auf seiner Ladefläche. Franzi war in ihrem Herkunftsbetrieb wegen einer leichten Bänderdehnung aussortiert worden, die sie sich bei einem Sturz auf deren rutschigem Spaltenboden zugezogen hatte. Der Fahrer sollte sie zu einer Sammelstelle bringen, von wo aus sie in einen Großtransport umgeladen und zum Schlachthaus gefahren werden sollte. Da sie aber auf rutschigem Boden nicht sicher stand, hatte der Fahrer die Befürchtung, dass sie auf dem Großtransport fallen und unter die Füße der anderen Rinder geraten könnte. Er bat uns also um Hilfe. Dank einer überwältigenden Solidaritätswelle konnten wir den Weitertransport verhindern und sie zu uns holen. Auf Stroh und Spänen bewegt sie sich sicher und sie wird nie wieder auf Spaltenboden stehen müssen.

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Lebenskühe-Hof IV:
Lebensoase Burg
haun
Burghaun, Osthessen




Foto: Astrid Weber Fotografie


Lucky Leni, die Schmusebacke

Die rotbunte Lucky ist eine verkuhschelte Schmusebacke, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt. Sie ist am 5. Februar 2015 geboren. Noch vor Vollendung ihres zweiten Lebensjahres sollte sie auf dem Teller landen. Genau dafür hatte sich ein Landwirt in Rente sie und ihre Rinderfreundin Luci vom Kälbermarkt geholt. Doch eine Familie mit zwei jungen Töchtern freundete sich mit den Kuh-Mädels an und schloss sie ins Herz. Sie holten sie aus dem Maststall mit Spaltenboden und zäunten ein Stück Wiese für sie ein. Für sie war es unvorstellbar, dass sie aufgegessen werden sollten. Doch dort konnten sie nicht bleiben. Am 23. Oktober 2016 konnte Lucky gemeinsam mit ihrer Freundin Luci in die Lebensoase Burghaun am Rande der hessischen Rhön ziehen.

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Foto: Astrid Weber Fotografie


Luci, die Sensible 

Die schwarzbunte Luci ist eine sensible Schönheit mit samtigem Fell, die etwas Zeit braucht, bevor sie jemanden in ihre Nähe lässt. Sie ist am 21. Februar 2015 geboren. Ein Landwirt holte sie mit ihrer Freundin Lucky vom Kälbermarkt, um sie zu mästen. Doch zwei junge Mädels aus der Nachbarschaft freundeten sich mit den beiden an und gaben ihnen Namen. Sie holte Luci und Lucky aus dem Maststall mit Spaltenboden und zäunten ein Stück Wiese für sie ein. Doch dort konnten sie nicht bleiben. Am 23. Oktober 2016 konnte Luci gemeinsam mit Lucky in die Lebensoase Burghaun am Rande der hessischen Rhön ziehen.

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Foto: Astrid Weber Fotografie


Noelle, unser Waisenkalb
Noelle ist am 18. Dezember 2016 bei uns eingezogen. Noelle drohte bereits im Alter von vier Wochen die Schlachtung. Kurz vor Weihnachten.  Wir haben sie Noelle genannt, weil das eine Bezeichnung für Weihnachten ist und wir hofften, dass sie bei unseren Lebenskühen mit ihrer Mama Weihnachten feiern kann. Das haben wir geschafft. Noelle zog mit Mama Noemie bei uns ein und die beiden hatten ein gemeinsames Weihnachtsfest. Leider kam Mama Noemie schon sehr geschwächt bei uns an. Die Bedingungen in ihrem vorherigen Zuhause waren sehr schlecht gewesen. Trotz Infusionen und intensiver Behandlung hat Noelle ihre Mutter verloren. Sie wächst jetzt mit der kleinen Eefje auf. 

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Eefje, die Neugierige

Eefje ist in einem Milchbetrieb geboren. Sie wurde direkt nach der Geburt von ihrer Mutter getrennt und verbrachte ihre ersten Lebenswochen in einem Kälberiglu. Als sie im Alter von sechs Wochen  aufgrund einer Sprunggelenksentzündung zu lahmen begann, bat der Landwirt den Tierarzt, die Kleine einzuschläfern. Der Tierarzt wendete sich an uns. Er sah gute Heilungschancen für Eefje. So bekamen wir sie geschenkt. Inzwischen läuft sie immer besser und ist eng mit Noelle befreundet. 
 
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Ilvy, die "Chefin"
Ilvy ist am 25. Dezember 2012 geboren. Sie kommt aus einem Milchbetrieb, der aufgelöst wurde. Wir hatten Platz für einen Notfall und holten sie zu uns. Ilvy war beim Händler schon zur Schlachtung aussortiert. In letzter Minute konnten wir sie vor der Tötung bewahren und sie zu uns holen. Sie kam völlig ausgezehrt, verdreckt, mit Hornstummeln und wunden Liegestellen bei uns an. Nun hat sie Vertrauen gefasst und zeigt allen genau was sie will. Das sind vor allem ihre heißgeliebten Apfelstückchen. Wir päppeln sie nun liebevoll auf, damit sie ihr Leben genießen kann.

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Zwilling Jonathan
Jonathan ist am 8. Oktober 2017 zusammen mit seinem Zwillingsbrunder Jannis geboren. Die Zwillinge haben uns mit ihrer Ankunft umgehauen. Wir haben nicht gewusst, dass ihre Mama Ilvy sie bei ihrer Rettung in sich trug.
Die Beiden sehen sich sehr ähnlich. Jonathan ist etwas größer und hat schwarze Flecken am Hinterbein sowie einen schwarzen Wangenfleck. Er war von Anfang an der Selbständigere. Neugierig erkundet der kleine Wildfang die Welt und saust munter durchs Stroh.

Patenschaft für Jonathan übernehmen



Zwilling Jannis
Jannis ist am 8. Oktober 2017 zusammen mit seinem Zwillingsbrunder Jonathan geboren. Die Zwillinge haben uns mit ihrer Ankunft umgehauen. Wir haben nicht gewusst, dass ihre Mama Ilvy sie bei ihrer Rettung in sich trug.
Die Beiden sehen sich sehr ähnlich. Jannis ist etwas kleiner und hat einen weißen Blitz im Fell sowie weiße Flecken am Rücken. Er ist ein richtiges Mamakind. Auch wenn er gern mit seinem Zwillingsbruder balgt, ist er meist ganz nah bei Mama Ilvy zu finden, die ihm oft liebevoll in sein Öhrchen muht.

Patenschaft für Jannis übernehmen



Irmi, das schwarze Einhorn

Irmi kam gemeinsam mit Ilvy zu uns. Sie hat ein flauschiges, schwarzes Fell, einen sanften Blick und ein abgebrochenes Horn. Auch sie kommt aus einem aufgelösten Milchbetrieb. Ihr Schlachttermin stand bereits fest. Zum Glück konnten wir sie noch rechtzeitig zu uns holen. Sie ist ein Allgäuer-Braunvieh-Mix und hat dadurch eine bläuliche Zungenfärbung. Sie verfolgt aufmerksam, was in ihrem neuen Zuhause vor sich geht und fasst immer mehr Vertrauen.    

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Nelson, der kleine Kämpfer
Nelson ist am 31. Januar 2017 in einem Milchbetrieb geboren. Dort fanden wir ihn in einem furchtbaren Zustand. Das eine Auge war so stark entzündet, dass der Kleine es nicht öffnen konnte. Am ganzen Körper hingen Hautfetzen herab. Der Kleine kämpfte trotz seiner vielen Wunden tapfer, zeigte eine unbändige Lebensfreude und trank mit Appetit seine Milch. Gleichzeitig wurde im Betrieb überlegt, wie das Leben des wenige Wochen alten Kälbchens nun beendet werden könnte. Jetzt lebt er bei uns und erholt sich gut.

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Miss Sophie. die ältere Dame
Miss Sophie ist am 16. April 2001 geboren. Die meiste Zeit ihres Lebens verbrachte sie  angekettet in einem dunklen Stall. Die letzten zwei Jahre davon ganz alleine. Das Veterinäramt versuchte beim Landwirt Verbesserungen für sie zu erwirken. Vergeblich. So entschieden sie sich für eine Beschlagnahmung. Die engagierte Amtsveterinärin fragte uns nach einem Lebensplatz statt sie zum Schlachter zu geben. Da konnten wir nicht ablehnen. Miss Sophie kam mit mangelhaften Klauen, Parasiten sowie mit aufgescheuerten und wunden Stellen bei uns an. Nun erholt sie sich und staunt darüber, wie viel diese Welt außerhalb des Stalls zu bieten hat.

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