Lebenskuehe - Lebenstiere  Mu(h)t zu neuen Wegen                            

              

Herzlich Willkommen auf unserer Webseite

Wir setzen uns für eine würdevolle Behandlung aller Tiere ein. Dabei liegt unser Fokus besonders darauf für das Wesen von Rindern zu sensibilisieren. Unsere Initiative erwuchs aus dem Wunsch  sich für diese Tiere und ihr Wohl zu engagieren. Inzwischen umfasst unser Engagement auch den Einsatz für weitere Tiere. Daher schlossen wir uns nun zum gemeinnützigen  Verein "Initiative Lebenstiere e. V. " zusammen. Diese Seite ist vor allem unseren geretteten Tieren gewidmet. Dabei möchten wir besonders Persönlichkeit und Charakter in den Mittelpunkt stellen. Inzwischen haben wir mehrere Rinderherden in der hessischen Vorderrhön, wo sie "nutzfrei" leben dürfen. Wir möchten zum Austausch anregen und Türen für neue Wege im Umgang mit unserer Mitwelt öffnen. Bei Fragen oder Anregungen freuen wir uns über Ihre Nachricht.

 

 

Ein Wunder kommt selten allein

Ilvy verheimlichte uns ein Geheimnis, was sie jetzt lüftete. Sie muss wohl noch kurz bevor  sie bei uns einzog ein Rendezvous gehabt haben. Vermutlich hat ein Bulle kurz vor seinem letzten Gang dafür gesorgt, dass für unsere Große ein Traum in Erfüllung gehen kann. Einmal Mutter werden und ihren Nachwuchs selbst aufziehen, statt ihre Kinder immer wieder aufs Neue weg genommen zu bekommen. Aber Ilvy, musstest du es gleich übertreiben?  

Wir staunten nicht schlecht, als uns Ilvy nun voller Stolz quietschfidele Zwillinge präsentierte.
Zwei Bullenkälber, die normalerweise zum Ausschuss der Milchbetriebe zählen. Ihr Papa lebt vermutlich nicht mehr. Sie sind das letzte Geschenk, was er noch mitgeben konnte. Wir haben die Kerlchen direkt ins Herz geschlossen. Auch Ilvy ist total glücklich mit ihren beiden Jungs. Wir haben die kleine Familie erstmal in den Stall geholt, um sie besser im Blick zu haben.   

Nur eins erfüllt uns mit Sorge. Wie sollen wir die Beiden auf Dauer versorgen? Wir haben die letzten Anfragen alle abgelehnt, weil wir so viele Lebenskühe haben, denen noch Paten fehlen.
Wir wären daher sehr froh, wenn wir Unterstützung bekommen.


Von der Kette ins Leben - Willkommen Miss Sophie!

Miss Sophie, jetzt fängt dein Leben richtig an! Die 16-jährige Miss Sophie musste vermutlich ihr ganzes Leben angekettet in einem baufälligen, dunklen Stall verbringen. Die letzten zwei Jahre war sie dort zudem ganz allein. Das Veterinäramt versuchte lange Zeit Verbesserungen beim Landwirt für sie zu erwirken.  Vergeblich. So entschlossen sich die Amtsveterinäre dazu, Miss Sophie zu beschlagnahmen. Vorher fragte die Amtsveterinärin bei uns an, ob wir der Kuhdame einen Lebensplatz bieten können. So ein engagiertes Vorgehen ist alles andere als selbstverständlich. Für das Amt wäre es einfacher gewesen, sie direkt zum Schlachter bringen zu lassen. Wir freuen uns sehr darüber, dass das Amt der Kuh zuliebe einen anderen Weg gewählt hat. Unser allerbester Yak-Willi hat "Miss Sophie" die Klauen geschnitten und anschließend sicher im kameraüberwachten Transporter zu uns gebracht. Herzlich Willkommen, Miss Sophie! Miss Sophie braucht noch Paten. Patenschaften sind schon ab 5 Euro/Monat möglich. Hier geht's zum Patenformular - Klick


Nelson kämpfte ums Überleben

Wir konnten nicht anders....
Diesen kleinen Kerl haben wir in einem furchtbaren Zustand in einem Kälberiglu gefunden. Die Haut hing ihm in Fetzen herunter. Darunter alles blutig und entzündet. Er hat eine Krankheit, die mit intensiver Behandlung heilbar ist. Sein linkes Auge wird für immer blind bleiben. Wir wollen ihm die Chance geben, wieder gesund zu werden und herumspringen zu können. Wir haben Nelson dank großartiger Untersützung zu uns geholt. Nun erholt er sich langsam.  Mehr lesen


 

Die kleine Ava fasst Vertrauen
Ava steckt voller Lebensfreude! Ein Milchbauer schenkte sie einer Nachbarin, weil Ava unfruchtbar und damit  wertlos für seinen Milchbetrieb ist. Schließlich kann sie nie Kälber bekommen und damit auch kein Milchfluss bei ihr einsetzen. Ava wurde liebevoll aufgepäppelt. Sie hatte liebe Menschen um sich herum, aber keine anderen Rinder. Daher fragte das Team von Vergessene Vierbeiner e.V. an, ob wir sie aufnehmen können. Als Ava zu uns kam, waren ihr die anderen Kühe erstmal unheimlich. Sie versuchte ständig auszuweichen. In der ersten Herde, klappte die Integration nicht. Ava fand nicht so richtig Anschluss- Die anderen waren ihr zu stürmisch. Wir haben uns daher entschieden, eine Zusammenführung mit der Zwergenherde auf Stoppels offenem Lebenshof zu probieren. Auch dort lief sie immer erstmal vor allen weg und zeigte Berührungsängste bei anderen Kühen. Doch nach einigen Tagen geschah etwas Wunderbares. Seht selbst!
                                    

 
Update: Ava ist vor einem Jahr bei uns eingezogen
Ava soll nicht mehr einsam sein

Sie wurde verschenkt, weil sie unfruchtbar ist

Ava erblickte gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder das Licht der Welt. Bei gemischtgeschlechtlichen Zwillingspaaren ist das weibliche Kalb allerdings in der Regel unfruchtbar. Der Landwirt hatte daher keine Verwendung für sie. Während er ihren Bruder in die Mast schickte, verschenkte er die kleine Ava an eine Tierfreundin. Gemeinsam mit dem Team von "Vergessene Vierbeiner" päppelte sie die Kleine auf. Was Ava nun noch fehlte, war ein Zuhause und Gesellschaft. Daher bat das Team uns um Hilfe. Mehr lesen 

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Lucky und Luci sind da!
Die Beiden sind am 23. Oktober eingezogen!

Layla ist gerettet!
Der Dunkelheit entkommen




Was passiert, wenn ein Rentner aus der Nachbarschaft sich zwei Kälber kauft? Für eine Familie in Bayern ist das klar. Sie nennen die beiden Lucky und Luci, striegeln sie liebevoll, führen sie ins Grüne und kuscheln mit ihnen. Die beiden Kälber und die beiden Töchter der Familie werden Freundinnen. Sie holen sie aus einem dunklen, ehemaligen Bullenstall auf die Wiese vor ihrem Haus. Es hätte so schön sein können. Doch das Ganze sollte ein jähes Ende haben... Mehr lesen

Vor einiger Zeit hat Marion zufällig gesehen, dass ein Kalb ausgebüchst war und dabei geholfen, sie wieder einzufangen. Layla. Sie hat geholfen, sie wieder zurück in ihren dunklen Stall mit extrem schlechter Luft, schlechtem Futter und kaum Einstreu zu bringen. Ihr ging das Elend, in dem diese wunderhübsche und eigenwillige Kleine „leben“ musste nicht mehr aus dem Kopf. Sie versuchte dem Landwirt zu helfen, bessere Bedingungen zu schaffen. Doch je öfter sie in diesem Stall war, desto mehr Einzelheiten nahm sie wahr. Mehr lesen




Gildas Überraschungskalb
Kleines Wunder

Kaiserschnitt bei Monchen
Sie stand schon auf dem Schlachttransporter



Das Leben steckt voller Überraschungen! Im Januar kam Gilda aus Gießen zu uns. Sie stammt aus einem Milchbetrieb, der den Bestand aufgrund eines Haltungsverbots auflösen musste. Nach Ablauf der Frist sollten alle Kühe zum Schlachter. Gilda war eine der letzten Kühe dort, die wir noch al Silvester 2015 in letzter Minute retten konnten. So zog sie zu unserer halbwilden Herde in die Vorderrhön. Nun präsentierte Gilda uns acht Monate nach ihrer Ankunft eine zauberhafte, kleine Tochter. Mutter und Kind geht es gut. Es ist das erste Kalb,  das Gllda selbst aufziehen und bei sich behalten darf. Wir haben die Kleine "Felicitas"  genannt, was die "Glückliche" bedeutet. Kaum zu fassen, dass Felicitas fast niemals das Licht der Welt erblickt hätte. 
Nun suchen wir noch Paten, für die Kleine.

Mona stand bereits auf der Ladefläche des Schlachttransporters, als der Notruf uns erreichte. Der Fahrer fragte, ob wir nicht etwas tun könnten. Die Kleine sei knapp über ein Jahr alt und hochtragend. Zu jung und zu klein für eine normale Geburt. Daher sollte sie geschlachtet werden. Nachdem sich der Transporteur und viele Kuhfreunde für sie einsetzten, brachte sie nun am 9. Juni per Kaiserschnitt ihren kleinen Emilio zur Welt. Er darf bei seiner Mutter bleiben. Wir sind sehr glücklich, dass alles geklappt hat.

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